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Islam: Formen, Sekten

Innerhalb der dogmatischen Richtungen und der Derwisch-Orden ist es zur Bildung einer Vielzahl von Sekten gekommen. Dies trift besonders für die Schiiten zu.
Zu den Sekten werden u.a. gerechnet:
Die in Saudi-Arabien herrschenden Wahhabiten, die sich auf Muhammad ibn-Abd al Wahhab zurückführen und den alten Islam wieder herzustellen versuchen. Sie verwerfen deshalb den Heiligenkult, die Verwendung des Rosenkranzes, den Bau von Minaretten und den Genuß von Kaffee und Tabak. Zu ihrem Ausbreitungsgebiet gehören auch die Kultzentren Mekka und Medina.
Von Nord-Indien ging die Sekte der Ahmadiyyas aus (Stifter Mirza-Ghulam Ahmed aus Kadia), der sich als Mahdi, wiedererschienenen Christus und Avatar Vishnus verstand. Er versuchte eine friedliche Vereinigung aller Religionen unter seiner Leitung.
Als halbislamische Sekten können die Nussairier (300.000 Personen) eine libanesische Gemeinschaft, die sich neben dem Schiitentum auf eine Geheimlehre ihres ersten Theologen Mohammed Ibn Nussair bekennt. Sie vereinigt islamische, christliche und gnostische Vorstellungen.
Die Drusen des Libanon sind ebenfalls sind ebenfalls eine halbislamische Sekte, die den schiitischen Islam mit gnostischen Elementen vermischt. Ihr Stifter, der Türke ad-Darazi hatte den ägyptischen Kalifen al Hakim für eine Verkörperung Gottes erklärt und fand nach seiner Flucht von Ägypten in Syrien Anhänger. Die Drusen warten auf die Wiederkunft des Kalifen am Weltende. Sie haben unter den wechselnden Herrschern Syriens sich gegen alle Unterdrückungsversuche mit Erfolg zur Wehr gesetzt.

Auch heute noch entstehen in Folge der inneren Richtungskämpfe des Islam ständig neue Gemeinschaften, die sich vor allem den Zuwachs an politischer Macht und Unabhängigkeit in der Staatsbildung auf die Fahnen geschrieben haben.