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Islam: Ethik, Heilslehre

Der Koran enthält viele moralische Vorschriften, z.B.
Sure 17,34 ff: Tötet keinen Menschen, wenn Allah es verboten hat, es sei denn, daß die Gerechtigkeit es fordere.
Sure 17,35: Nähert euch nicht dem Vermögen der Waisen bis sie großjährig geworden sind, es sei denn, zu deren Vorteil. Haltet fest an euren Verträgen und Verpflichtungen, denn hierüber werdet ihr einst zur Rechenschaft gezogen.
Sure 17,36 Wenn ihr messt so gebt volles Maß und wiegt mit richtigem Gewicht. So ist es besser und förderlicher für die allgemeine Ordnung.
Sure 17,38: Wandle auch nicht stolz auf der Erde einher, denn du kannst ja dadurch doch die Erde nicht spalten und auch nicht die Höhe der Berge erreichen.
Sure 17,39: All das ist ein Greuel und deinem Herrn verhasst.

Auf ähnlichen Aussprüchen basierend hat der Islam ein ethisches System aufgebaut.
Die wichtigste Voraussetzung für ein sittliches Leben ist aber der Glaube. Ohne ihn sind die Werke ohne Gewicht bei der Auferstehung.
Sure 24,39ff : Denn die Werke der Ungläubigen gleichen dem Dunst in einer Ebene, den der durstige Wanderer für Wasser hält und wenn er hinkommt, so findet er nichts.
Sure 18,105 ff: Das sind jene, die die Zeichen ihres Herrn und die Begegnung mit Ihm leugnen. Darum sind ihre Werke nichtig, und am Tage der Auferstehung werden Wir ihnen kein Gewicht beimessen.
Dies ist ihr Lohn - Dschahannam (die Hölle), weil sie ungläubig waren und mit Meinen Zeichen und mit Meinen Gesandten Spott trieben.

Da Allah alles vorherbestimmt hat und allmächtig ist, muß er auch die schlechten Taten veranlassen.
Diesen Widerspruch versuchen islamische Theoretiker verschieden zu lösen: Die Einen treten für die Selbstverantwortlichkeit des Menschen ein, die anderen schreiben alles der völligen Bestimmung des Schicksals zu, andere Richtungen versuchen einen Ausgleich der beide Extreme gleicher Weise berücksichtigt.