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Islam: Leben Mohammeds

Mohammed wurde um 570 in Mekka als Sohn des Abdallah und der Armina geboren. Dabei handelte es sich um eine Kuraischiten-Familie, die verarmt war. Nachdem Mohammed früh verwaist war, wurde er zunächst Hirt, später durch die reiche Witwe Kadidscha als Kameltreiber angestellt. Als 40-jähriger heiratete er die 55-jährige Kadidscha und hätte nun als Handelsherr leben können.
Durch Visionen und Gesichte, die er in einer Höhle bei Mekka hatte und in denen ihn der Engel Gabriel oder Allah selbst erschien, kam er zur Überzeugung zum Propheten der Araber erwählt zu sein. Zunächst glaubt ihm nur seine Frau. Die meisten Mekkaner lehnten ihn entschieden ab. Daher verliess er nach dem Tod seiner Frau seine Heimatstadt und zog nach Yathrib, dem heutigen Medina. Diese Flucht oder Auswanderung (Hedschra) fand am 15./16. Juli 622 uZ statt und bildet den Anfang der islamischen Zeitrechnung. Es gelang dem Propheten in Medina Anhänger zu finden und zum Führer eines Heeres zu werden, mit dem er 630 Mekka eroberte.
In Mekka wurden nach arabischer Übung Steine als religiöse Heiligtümer verehrt, Hauptheiligtum war die heute noch vorhandene Kaaba. Der Prophet übernahm diese Verehrung in seine Lehre. Er wurde zum Herrscher eines theokratischen Staates, dem sich auch andere arabische Stämme anschlossen. Entgegen der Übung seiner frühen Jahre unterhielt er jetzt einen Harem, den er durch von Allah erhaltene Offenbahrungen rechtfertigte. Am 8. Juni 632 starb Mohammed in den Armen seiner Lieblingsfrau Aischa, der Tochter seines späteren Nachfolgers Abu Bekr.
In der Rolle des Staatsoberhauptes und durch seine neu verkündigte Religion gab er dem Volk Auftrieb und einte die arabischen Stämme, die bisher in Stammeskulten ihre Religiosität lebten. Übrigens gab es bei den arabischen Stammesgöttern bereits einen männlichen Gott, der mit dem Gattungsnamen Allah bezeichnet wurde samt einer weiblichen Göttin Allat und die bereits genannten kultisch verehrten heiligen Steine. An die Stelle dieser Religiosität setzte Mohammed einen absoluten Monotheismus, der stark vom Judentum und Christentum beeinflußt war. Diese Religionen hatte Mohammed auf seinen Reisen und in Medina kennengelernt.
Mohammed hinterließ den Arabern, die bisher kein heiliges Buch besaßen, den Koran, eine Sammlung der ihm gewordenen Offenbarungen. Mohammed sah Juden- und Christentum als Vorstufen der Wahrheit an, bezeichnete diese Religionen als "Schriftbesitzer" und räumte ihnen eine bevorrechtigte Stellung gegenüber den "götzendienerischen Arabern" ein. Er erwartete, daß Christen und Juden ihn als Träger einer neuen, über Thora und Evangelium hinausgehenden Offenbarung anerkennen würden. Er nannte sich deshalb den letzten und größten Gesandten Gottes (Siegel der Propheten).
Mohammed hat sich selbst nicht als obersten Repräsentanten Allahs empfunden sondern eher als Prophet, dem die Aufgabe zufiel, ein solzial gerechtes und kämpferisches Staatswesen zu verwalten. Mohammed ist in seiner Denk-und Handlungsweise auch von seiner Herkunft als Feldherr, Kaufmann und Politiker zu sehen.