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Hinduismus (Kurzdarstellung)

Entstehung ca. im 15. Jahrhundert vor Christus, geschichtlich gewachsene Religion in Indien.
Hauptquellentext des Hinduismus ist das "Bhagavadgita (BhG)", geschrieben ca. im 2. Jahrhundert vor Christus, entspricht in etwa dem Alten Testament des Christentums.

Der Hinduismus unterscheidet "vier Lebensabschnitte" des menschlichen Lebens:

- Leben als Schüler bei einem Guru: nach Traditionen und in strenger Enthaltsamkeit.
- Heirat, Familie, Beruf: Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bis der erste Enkel zur Welt kommt.
- Mann und Frau: Intensives Zusammenleben von Mann und Frau, Nachholen des bisher Versäumten.
- Einsiedlertum: Befreiung von Familie und Kaste, Loslösung von allen weltlichen Banden.

Zu den vier Lebensabschnitten kennt der Hindu vier Kasten ( = gesellschaftliche Schichten, analog Bauer, Handwerker, Adel, etc.) und vier Grundwerte:
Die vier Grundwerte sind:

Kama = das Verlangen, die Begierde
Arta = Wohlstand, Vermögen, Ansehen
Dharma = rechtschaffenes Leben in der Gemeinschaft
Moksha = Erlösung, Befreiung, Tod

Der Hinduismus kennt eine unzählbare Menge verschiedener Götter (Brahma, Vishnu, Shiva = Schöpfung, Erhaltung und Vernichtung des Alls sind die bekanntesten) und diverse Propheten und Gurus (Tilak, Gandhi, Radhakrishnan). Das Tun ( = Karma) ist als Handeln in jeder Situation des Lebens vorher bestimmt. Durch Seelenwanderung ist das gegenwärtige Leben vom guten und bösen Tun voriger Existenzen geprägt. (Anmerkung: Aufgrund dieses Glaubens betrachtet der Hinduismus auch Jesus Christus als eine "Herabkunft Gottes", genau wie den Hindu-Gott Krishna). Deshalb wird im vierten Lebensabschnitt "Moksha" erstrebt, "Moksha ist die Befreiung von allen Fesseln, die Befreiung von aller Veränderlichkeit, Endlichkeit und Materialität".