religion pinselpark    
Vorherige Seite   Home > ReligionStartseite > Buddhismus Verzeichnis > Überirdische Mächte

Religion
  Phänomen Religion
Christentum
Judentum
Islam
Hinduismus
Buddhismus
Chines.Universismus
Natur-u Stammesreligion
Ausgestorbene Religionen
Mystik, Esoterik
Sekten

   
Service und Kontakt
  Suche /Wörterbuch
Forum
Mail
Seite weiterempfehlen

Drucken
Disclaimer
Wichtige Downloads

 

Buddhismus, Überirdische Mächte

Buddha leugnete nicht ausdrücklich die Existenz von Göttern, räumt ihnen aber auch keine große Rolle ein, da sie sich in gleicher Lage wie alle Lebewesen befinden: Sie gehen ebenfalls den Weg des Todes und der Wiedergeburt in eine möglicherweise niedrigere Daseinsform.
Es gibt nach Buddhas Auffassung keine Götter als Schöpfer des Universums, und keine Macht der Götter über ein menschliches Schicksal. Zur Erleuchtung kann nur der Mensch finden. Die Götter vergessen infolge ihres angenehmen Seins-Zustandes die Notwendigkeit zur Erlösung. Daher ist die Welt der Menschen vorzuziehen.

Dennoch akzeptiert der Buddhismus, das Dasein zahlloser Götter, die vergänglich karmisch sind (Brahma, Indra). Sie werden im späten Buddhismus verehrt, um irdisches Gut zu erlangen, haben aber auf Welt- und Heilsgeschehen keinen Einfluss.

Im Mahayana und Vadschrayana erfolgt eine stärkere Anpassung an hinduistische Bräuche. Den Göttern wird eine größere Bedeutung geschenkt und ein besonderer Kult gewidmet.

Für den späten Buddhismus ist eine große Anzahl weiblicher Gottheiten (z.B. Tara) als Gefährtinen von Buddhas und Bodhisattvas charakteristisch.

Im kleinen Fahrzeug ist Gautama Buddha Gegenstand aller Verehrung. Auch seine Vorläufer und die in Zukunft erwarteten neuen Welterleuchter werden gefeiert.

Im Mahayana hat sich die Zahl der Biddhas und Götter sehr vermehrt. Einzelne Buddhas, wie Amitabha (unendlichen Glanz habend) und Varotschana (sonnengleich) haben bei manchen Schulen Shakyamuni in den Hintergrund gedrängt.

Neben der ursprünglichen Auffassung, daß sich ein Buddha im Verlauf vieler Existenzen empor gearbeitet hat und nach Verlauf unendlicher Zeiträume erlöschen wird, besteht hier die Ansicht, daß auch ins Nirwana eingegangene Buddhas noch zum Wohl der Welt beitragen können.
Im Diamantfahrzeug haben die Buddhas theistische Formen angenommen und sind zu Göttern geworden.