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Zenon von Elea ~ 490 - 430 vuZ
Lebensdaten
Zenon ist der Sohn des Teleutagoras. Er war Schüler
und Adoptivsohn des Parmenides. Wie Aristoteles berichtet, hat er die
"Dialektik" zum Leben erweckt. Seine Werke sind eine »Grammatik«,
von der nichts erhalten blieb, und "Über die Natur".
Zwei Beispiele aus Zenons Gedankenwelt:
Betrachtet man einen Pfeil in Bewegung zu einem beliebigen Augenblick,
dann ruht er in diesem Moment. Dies gilt für alle Momente während
seiner Flugbahn. Wenn er aber in allen Momenten ruht, dann ruht er auch
im ganzen, d.h. es gibt keine Bewegung.
Achilles läuft zehnmal so schnell, wie eine Schildkröte. Hat
die Schildkröte auch nur einen Meter Vorsprung am Start, wird Achilles
sie nie einholen. Denn wenn er ihren Startpunkt erreicht, ist sie bereits
um ein zehntel der von ihm zurückgelegten Strecke weitergekrochen.
Erreicht er diesen Punkt, hat sie sich wieder weiterbewegt. Dies kann
beliebig lange und bis zu nahezu unendlich kleinen Werten fortgesetzt
werden, ohne daß Achilles die Schildkröte einholen kann.
Also sind in der Betrachtung der Bewegung so große Widersprüche
enthalten, daß Zenon sie weiterhin ablehnt.
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