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Whorf Benjamin Lee 1897 - 1941
Lebensdaten

1897 geboren in Winthrop /Massachusetts (USA), gestorben 1941.

1914 - 1918 Chemiestudium am Institute of Technology Massachusetts.

Nach Abschluß seines Chemiestudiums arbeitete er als Brandverhütungs-Ingenieur bei einer Versicherungsgesellschaft in Hartford. Forschungsaufgaben verschiedener Hochschulen in der Fachrichtung Linguistik und Kulturanthropologie lehnte er stets ab.

Whorfs Interesse an der hebräischen Sprache brachte ihn zur sprachwissenschaftlichen Lektüre. Er lernte 1928 seinen späteren Lehrer Edward Sapir (1884 - 1939) kennen.

Whorf hörte Vorlesungen von Sapir, der Professor für Anthropologie an der Yale University war. In den folgenden Jahre unterstützte ihn Edward Sapir bei seinen Arbeiten. Bekannt wurde Whorf für seine Beiträge, in denen er die These vertrat, die Sprache, die eine Person spricht, kontrolliere das ihr mögliche Denken. Dies ist eine von Sapir entliehene Idee, die man als die "Whorfsche Hypothese" oder die "Sapir-Whorf-Hypothese" kennt.

1930 reiste Whorf nach Mexiko und erlernte die Schriftkunst der Azteken und Maya. Durch seine guten Kenntnisse fand er später eine Inschrift, nach welcher er die ersten Aufsätze über die Maya-Hieroglyphen schrieb.

Sapir wurde 1931 Professor für Anthropologie in Yale. Zu diesem Zeitpunkt studierte Whorf indianischen Linguistik.

1937 und 1938 war Whorf selbst Dozent an der Yale-Universität.

Im engeren Sinne der Linguistik zeichnete sich Whorf durch seine Forschungen auf dem Gebiet der uto-aztekischen Sprachen und vor allem der Hopi aus. Seine Bedeutung liegt allerdings auf den Gebieten der Metalinguistik und Sprachphilosophie.

Im Alter von nur 44 Jahren starb Whorf an einer schweren Krankheit.