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Plinius der Jüngere ~ 62 - 113 nuZ
Lebensdaten

Er war ein Neffe von Plinius demÄlteren. Sein eigentlicher Name war C. Plinius Caecilius Secundus. Er war römischer Rhetor, Staatsbeamter und Schriftsteller und ein geschätzter Anwalt. Später verwaltete er als kaiserlicher Statthalter die Provinz Bithynien.

Plinius wächst nach dem frühem Verlust seines Vaters bei seinem Onkel Plinius d. Älteren auf, der ihn adoptiert hat. Er studierte Rhetorik in Rom bei Sacerdos und Quintilian. Nach dem Tod seines Onkels war er als Anwalt tätig. Im Jahr 82 geht er als Militärtribun nach Syrien. Nach Rückkehr durchläuft er die Karriere eines römischen Beamten bis zum Konsulat ~ 110 ist Plínius als kaiserlicher Legat in Bithynien, wo er vermutlich gestorben war.

Seinen Ruhm verdankt er der Sammlung seiner Briefe, die von vornherein für die Veröffentlichung bestimmt und dementsprechend sorgfältig stilisiert waren, freilich auch die "liebenswürdige Mittelmäßigkeit" ihres Verfassers zeigen. Diese typischen Kunstbriefe behandeln wie kleine literarische Essays sehr verschiedene Gebiete und geben so ein Spiegelbild von bunter Mannigfaltigkeit, dem wir die Kenntnis des geistigen und gesellschaftlichen Lebens jener Zeit verdanken.

Plinius ist auch literarisch tätig. Er steht dabei in engem Kontakt zu Dichtern wie Martial und Silius Italicus und Historikern wie Tacitus und Sueton. Seine zahlreichen veröffentlichten Reden sind außer dem Panegyricus auf Trajan nicht mehr vorhanden bis auf 247 zum Teil auch ganz persönlichen Briefe. Berühmt wurde er durch diese Sammlung, die von vornherei für die Veröffentlichung bestimmt und dementsprechend sorgältig formuliert waren. Die typischen Kunstbriefe behandeln sehr verschiedene Gebiete und geben so ein Spiegelbild von bunter Mannigfaltigkeit, dem wir die Kenntnis des geistigen und gesellschaftlichen Lebens jener Zeit verdanken.

Sehr aufschlußreich sind auch die beiden Briefe, in denen Plinius den Vesuvausbruch und den dabei erfolgten Tod seines Onkels Plinius des Ältren schildert. Es handelt sich um die einzige Beschreibung des verhängnisvollen Ereignisses. Ein weiterer Brief über den Leseeifer und die Arbeitsweise von Plinius dem Älteren ist uns erhalten geblieben.