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Parmenides aus Elea ~ 540 bis 480 vuZ Griechischer Philosoph. Zur Darstellung seiner Aussagen wählte er die Versform. Davon sind nur einige Fragmente erhalten. Nach seiner Philosophie ist die Welt der äusseren Erfahrung nur Schein und beruht auf menschlichem Irrtum. Auch wenn die Welt zu existieren scheint, besitzt sie keine reale Existenz. Parmenides behauptet ferner, dass die Wirklichkeit durch die Sinne nicht erkannt werden könne, sondern nur durch das Denken. Durch diese rationalistische Überzeugung wird er als Vordenker des platonischen Idealismus gesehen. Sein Schüler Zenon versuchte diese Sichtweise mit den von ihm gemachten Paradoxa zu belegen. Seine Theorie, dass das Seiende nicht aus dem Nichtseienden entstehen könne und dass es weder geschaffen werde, noch verloren gehe, wurde (bezogen auf die Materie), von seinen Nachfolgern Empedokles und Demokrit übernommen und zur Grundlage deren materialistischer Auslegung des Universums gemacht. Parmenides ist Verfasser eines philosophischen Lehrgedichts
in Versen »Über die Natur«. |