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Hesiod

Auszug: Astronomie unter Hesiods Namen, (vielleicht schon vor Thales verfaßt)
Es gehen die winterlichen Pleaden (Plejaden) unter (d.h. an einem bestimmten Tage).
Dann verschwinden die Peleaden.

Aus: Plinius

Hesiod (denn auch unter seinem Namen gibt es eine Astronomie) überliefert, daß der Frühuntergang der Plejaden zur Zeit der herbstlichen Tag- und Nachtgleiche stattfindet.

Aus: Scholien (zu Arat)
Hesiod sagt von den Hyaden (dem bekannten Sternbild): Den Charitinnen ähnliche Mädchen, Phaisyle und Koronis und die schönbekränzte Kleeja und die liebreizende Phaio und die langgewandige Eudore, welche die Menschengeschlechter auf Erden "Hyaden" (Der Name daher, weil der Aufgang dieses Sternbildes als Vorzeichen von Regen galt) nennen.

Auszug aus der Theogonie
Zuerst von allem entstand das Chaos, dann aber die breitbrüstige Gaia (die Erde), der ewig feste Halt für alle Dinge, und der dunkle Tartaros im Innern der breitstraßigen Erde, und Eros (Der Liebesgott), der schönste unter den unsterblichen Göttern, er, der, gliederlösend in allen Göttern und Menschen den klaren Verstand und vernünftigen Willen in der Brust überwältigt. Aus dem Chaos aber wurde Erebos und die schwarze Nacht geboren, von der Nacht dann Äther und Heméra (Der Tag und zugleich die Gottheit des Tages), die sie gebar, nachdem sie sich dem Erebos in Liebe vermählt hatte. Gaia aber gebar zuerst, gleich ihrer selber, den gestirnten Uranos (d.h. den Himmel und zugleich den Himmelsgott) damit er sie ganz umhüllte, auf daß er für immer den seligen Göttern ein sicherer Wohnsitz wäre. Sie gebar auch die gewaltigen Berge, die lieblichen Behausungen der Götter. Sie gebar auch das unfruchtbare Meer, das im Wogenschwall daherbraust, den Pontos (Hier zugleich göttliche Verkörperung des Meeres), doch ohne sehnsuchterweckende Liebe. Und endlich gebar sie, nachdem sie sich mit Uranos vermählt hatte, den tiefstrudeligen Okeanos (Wenn hier der persönlich gedachte Gott Okeanos stiefstrudelig genannt wird, zeigt das wieder, daß der Gott von dem Element, in dem er haust, im Denken überhaupt noch nicht unterschieden wird).