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Hecker Friedrich 1811 - 1881
Lebensdaten

Geboren am 28. 11. 1811 Eichtersheim/Baden, gestorben 1881.
Jura-Studium in Heidelberg und München.
1834: Staatsprüfung und Promotion, danach Beamtenlaufbahn
1842: Jüngstes Mitglied der Liberalen Oppositionspartei, Wahl in die zweite Kammer des badischen Landtags. Hecker wurde bald zum radikaler Redner.

1848: Hecker versuchte erfolglos, die Forderungen und Thesen der Revolution durchzusetzten. Radikale Republikaner lehnten sich auf und planten in Konstanz den "Heckerzug". Heckers Plan scheiterte kläglich. Zwischen den Bundestruppen und den Revolutionären kam es südlich von Freiburg zu den ersten Scharmützeln. Die Hecker-Anhänger hatten sich nicht mit anderen Revolutionstruppen zusammengeschlossen, so daß sie hoffnungslos unterlagen. Hecker floh in die Schweiz und emigrierte von dort aus in die USA.

1949: Hecker reiste mit Freiwilligen aus Amerika nach Deutschland zurück. Inzwischen wurde der Großherzog durch die Revolutionäre vertrieben und die Republik ausgerufen. Hecker kam zu spät und emigrierte danach endgültig in die USA.

1861: Zeitweise Kommandant bei der 24. Infanterie und Colonel der 82.IIlinois-Infanterie in Chicago. Mit dem Heckerregiment kämpfte er am Bull Run und bei Chancellorsville, wo er schwer verwundet wurde.

1863: Gegen Ende des Jahres zog er sich zurück auf seine Farm.

Er starb 1881.