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Basilius der Große ~ 330 - 370
Lebensdaten

Um 330 geboren in Cäsarea /Kappadozien als Kind reicher, christlicher Großgrundbesitzer geboren. Er studiert in Konstantinopel und Athen . Nach seiner Rückkehr erlebt er seine Bekehrung zum asketischen Leben. Zusammen mit Gregor von Nazianz gründet er eine klösterliche Gemeinschaft. Später kommen weitere Gründungen hinzu. Er wird zum Vater des ostkirchlichen Mönchtums. Im Jahre 370 wird Basilius Erzbischof von Cäsarea und damit Metropolit von Kappadozien.

Sorgen um die Besserung des Priestertums, die Gestaltung der Liturgie und vor allem die Streitigkeiten um die Lehren des Arius beschäftigen ihn. Arius, ein Priester in Alexandrien, hatte um 315 begonnen, die Wesensgleichheit der Trinität zu bezweifeln. Das Konzil von Nicäa hatte demgegenüber im Jahre 325 festgestellt, daß Christus wesensgleich mit Gott sei. Auch als Kirchenfürst bleibt Basilius mit Leib und Seele Asket, ohne das mönchische Leben gegen die Gemeinde und den verheirateten Christen herauszustellen. Körperlichkeit und Diesseits sind für ihn nicht das Böse, sondern nur die Versuchung zum Bösen. Seine Predigten sind daher vor allem Sitten- und Bußpredigten, in denen er praktische Mahnungen und Beispiele gibt, um die Christen zur Tugend und Nächstenliebe zu führen. Basilius ist zum ersten großen Vertreter des mönchischen Priester- und Bischofsideals geworden.