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Wolfram von Eschenbach; letztes Drittel 12.  - 1. Drittel 13. Jh.
Lebensdaten

Nach 1203 Arbeitet am 7. Buch seines Epos' Parzival.
1217 Landgraf Hermann I. von Thüringen, Wolframs Mäzen (und Förderer auch von Walther von der Vogelweide u.a.), stirbt.
Nach 1217 arbeitet am 9. Buch seines unvollendeten Epos' Willehalm.
Um 1220 wird Wolfram in Wirnt von Grafenbergs Artusepos Wigalois gerühmt (»leien munt nie baz gesprach«, »kein Laie hat je mehr gewußt«) und als der »wise [weise] man von Eschenbach« apostrophiert. - »Wolfram von Eschenbach« hat sich der Sänger bereits selbst genannt, ebenso hat er sich als Ritter bezeichnet (»schildes ambet ist mîn art«, »des Schildes Amt ist meine Bestimmung«). Die Ortsangabe im Namen läßt sich als der seit 1917 so umbenannte Ort Wolframs-Eschenbach südöstlich von Ansbach identifizieren.
Ende des 13. Jh.In die Kleine Heidelberger Handschrift werden Wolframs wenige Minne- und Tagelieder aufgenommen.
1334: Der hessische Landgraf Heinrich der II. gibt eine Willehalm-Handschrift in Auftrag. Von den vorgesehenen 470 Deckfarbenminiaturen auf Goldgrund, die das Werk illustrieren sollen, entstehen zwar lediglich 33, doch belegt der prächtige Codex beispielhaft den hohen Stellenwert der Werke Wolframs im Mittelalter. Wolframs Parzival ist nicht nur der am reichsten überlieferte Roman des deutschen Mittelalters (es sind 16 vollständige Handschriften und etwa 80 Fragmente erhalten) sondern er wurde auch vielfältig in der Bildkunst rezipert, d.h. Szenen daraus dienten als Vorlage für Illustrationen, Teppiche, Fresken.)
1477: Als erste mittelhochdeutsche Epen erscheinen Wolframs Parzival und Titurel im Druck.
1504 - 1515: Im Auftrag Kaiser Maximilians I. entsteht das Ambraser Heldenbuch, darin enthalten ist Wolframs Spätwerk, der fragmentarische Titurel, der nur noch in 2 weiteren Handschriften überliefert ist.
1504-1515: Im Auftrag Kaiser Maximilians I. entsteht das Ambraser Heldenbuch, darin enthalten ist Wolframs Spätwerk, der fragmentarische Titurel, der nur noch in 2 weiteren Handschriften überliefert ist.