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Jule W.

 
 

 

Geil

Ich war in tiefem Schlaf gefangen
Nein nicht im Geiste, doch mir ist
als war mein Körper von Moral behangen
Ich wußt’ nicht mal, was ich vermißt’.

Der Kuschelsex mit meinem Mann,
die wilden Zeiten längst verloren,
so dachte ich und plötzlich dann
fühl ich mich jetzt wie neu geboren.

Wie kams daß Sinnlichkeit mich weckte,
die Geilheit mir den Atem raubt,
ich meinen Körper neu entdeckte,
und Lust, wie niemals ichs geglaubt?

Man traf sich mal und scherzte rum,
im Chat man niemals lange blieb,
und dann ein Streit so klein und dumm,
ein /ig mich in den Ergeiz trieb.

Gespräch, Erklärung, dann Verzeihn,
man las sich wieder dann und wann,
ich trug ihn bei den Freunden ein,
eigentlich ein netter Mann.

Doch irgendwann da war es mehr,
wie hat es damals angefangen?
Die mails die flogen hin und her,
aus Sympathie wurde Verlangen.

Das Telefon das mußte ran,
Gespräche voll prickelnder Erotik,
Da brachte mir doch dieser Mann,
ins Einerlei nen Hauch Exotik.

Ein Treffen dann, wohl mehr spontan,
Panik breitete sich bei mir aus,
Wichtigste Fragen: was zieh ich an?
Hab Kondome ich im Haus?

Dann war er da, ich halb verrückt
vor Angst und wildestem Verlangen,
dann hat er mich erst mal gefickt,
nun war ich nicht mehr so befangen

Er nahm mich ran mit Mund und Händen
er brachte mich um den Verstand,
Ich fleht ihn an, das zu beenden,
Nicht ernst gemeint, hat er erkannt.

Er nahm mich sanft, er nahm mich kräftig,
von vorn, von hinten--fast zu viel
Meine Orgasmen waren heftig
und genau das war sein Ziel.

Zum Schlafen sind wir kaum gekommen,
er war noch soviel zu probieren,
wir haben alles unternommen
um unsre Körper zu studieren.

Durch ihn hab ich erstmals entdeckt,
wie lustvoll Sex doch sein kann,
und was in meinem Körper steckt.
Ich danke diesem tollen Mann!

Ich mußte gehn, die Arbeit rief mich laut.
Ich werde seine Hände sehr vermissen.
Ich bin so froh, daß ich mich das getraut
und keine Spur von schlechtem Gewissen.
 
Vergib mir

Wunderschön war diese Zeit
mit Dir doch ich bin nicht bereit
für Dich alles zu riskieren
und was ich habe zu verlieren.

Ich wollte Sex, das war mir klar
und der mit Dir ist wunderbar.
Ich wollte Freundschaft, gut und schön
doch wollte ich nicht weitergehn.

Jedoch ich spielte mit dem Feuer,
das ist mir nicht mehr geheuer,
ich hab die Finger mir verbrannt,
das habe ich jetzt auch erkannt.

Ich weiß noch nicht, was ich draus mache,
doch das ist nur meine Sache.
Es hat sich bei mir viel getan,
ich geh jetzt manches anders an.

Ich brauche jetzt auch etwas Zeit,
vielleicht ne kleine Ewigkeit.
Nein, nicht um Dich zu vergessen,
um meine Gefühle zu bemessen.

Nur eines ist mir wirklich klar:
so wunderschön der Sex auch war,
es war einfach zu gefährlich
für meine Seele. Und zu ehrlich.

Ich will nicht kämpfen und ich kann es nich’
auch wenn Du’s wert bist, sicherlich.
Doch besser ist’s wenn dabei bleibt,
daß man es mal zusammen treibt.

Die Gefühle auszuschalten
und hoffen, daß sie bald erkalten,
falls wir uns wiedersehen sollen,
aber nur, wenn wir es wollen.

Vergiß mich nur, wenn Du es mußt
vergiß mir aber nicht die Lust,
denn die war ehrlich und war schön,
auch wenn wir uns niemals wiedersehn.

Zuviel Gefühl und zuviel Herz.
Zuviel Verstehen und zuviel Schmerz.
Ich wollte nicht, daß das passiert,
jetzt bin ich wirklich angeschmiert.

Das war so von mir nicht geplant
und glaub mir, hätt ich das geahnt,
wär ich nicht geblieben. NEIN!
Drum bitt ich Dir, mir zu verzeihn.
 
Lust

Dich zu spüren,
zu verführen,
und Dein Mund auf meiner Brust,

Hände gleiten
und bereiten
vor auf ungehemmte Lust.

Heisres Stöhnen
und Verwöhnen
von Stellen, die ich nie gespürt,

Orgasmen sprießen,
Säfte fließen,
wenn Dein Schwanz mich hart berührt.

Körper beben
und erleben
Höhepunkt der ewig geht.

Atmen heftig,
schwitzen kräftig,
warten, daß er wieder steht.