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Jule W.

 
 

 

Trauer

Viel zu schnell, nein, viel zu schnell!
Laß mir noch etwas Zeit.
Viel zu früh, ja viel zu früh!
Ich bin noch nicht bereit.

Ja ich weiß, das letzte Jahr
war keine Freude mehr.
Doch muß es wirklich jetzt schon sein?
Es fällt mir noch zu schwer.

Ich kann Dich noch nicht gehen lassen
kannst Du nicht länger leben?
Nur ein paar wenige Wochen nur,
kannst Du mir das nicht geben?

Ich wollte doch so vieles sagen
was es noch zu sagen gab.
Nun stehe ich und mir bleibt Schweigen
hier an Deinem Grab.

Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden,
vielleicht ists richtig so.
Doch tröstet mich das jetzt kein bißchen,
macht mich auch nicht froh.

Ich wünsche mir, dass nach dem Leben
irgendetwas ist.
Und dass Du da wo Du auch immer
schmerzfrei und glücklich bist.
 
Winter

Graue Nebel wabern durch das silbern’ Licht,
welches bricht in tausenden Kristallen.
Ich spüre einen Hauch, aber ich seh’ ihn nicht.
Der Schnee fällt ruhig nur mir zu Gefallen.

Des Winters ruhige Melancholie,
vertreibt das Gestern, Morgen, Heute,
nur selten stören laute Töne sie,
wie der Schlitten klingendes Geläute.

Die Flocken überdecken alles off’ne Land,
ich lass mich durch der Flocken Spiel beglücken,
und gehe durch den Wirbel Hand in Hand,
erfüllt von ruhig-freudigem Entzücken.