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Spitteler Carl 1845 - 1924
Lebensdaten

Geboren am 24. April 1845 Liestal (bei Basel), gestorben am 29.12.1924 in Luzern.

1865: Theologiestudium an der Universität Zürich, später in Heidelberg. Theologieexamen. Hauslehrer in Russland.
1873 Reise von Russland nach Finnland, kurze Zeit später wieder Hauslehrer in St.Petersburg.
1880 Rückkehr in die Schweiz. Lehrer in Bern und später in Zürich.
1881 Erstes Werk “Prometheus und Epimetheus “

Mythologische Epen entstehen. Seine Gestalten verkörpern Außenseiter der Gesellschaft. Sie zeigen Mitleid mit dem Leiden von Unschuldigen. Er war auch Lyriker, Erzähler und Essayist.

Freier Schriftsteller in Basel.
1890 Journalist bei der NZZ.
1891 Umzug nach Luzern.
1905 Sein Hauptwerk "Olympischer Frühling" erscheint.

1914 Die berühmte Rede "Unser Schweizer Standpunkt".
Erster Weltkrieg in Europa. Spitteler distanzierte sich in seiner Rede von der deutschen Politik. Er rief zur Neutralität und nationalen Eintracht auf. Diese Rede prägte das Schweizer Nationalbewusstsein nachhaltig.
1919: Nobelpreis für Literatur.

Weitere Werke:
"Prometheus und Epimetheus" (1881)
"Extramundana" (1883)
"Bacillus" (1888)
"Das Bombardement von Åbo" (1889)
"Schmetterlinge" (1889)
"Das Wettfasten von Heimligen" (1890),
"Friedli der Kolderi" (1891),
"Gustav" (1891),
"Literarische Gleichnisse" (1892),
"Der Ehrgeizige" (1892)
"Balladen" (1896)
"Der Gotthard" (1897)
"Conrad, der Leutnant" (1898)
"Lachende Wahrheiten" (1898)
"Die Auffahrt" (1900)
"Hera die Braut" (1901)
"Die hohe Zeit" (1903)
"Ende und Wende" (1904)
"Der olympische Frühling - 4 Bände (1900 - 1905)
"Imago (1906, psychoanalytischer Roman)
"Prometheus der Dulder" (1924).