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Opitz Martin 1597-1639
Lebensdaten

1597 Am 23. Dezember im schlesischen Bunzlau als Sohn eines protestantischen Fleischermeisters geboren.
1617 Lateinische Schulrede Aristarchus sive de contemptu linguae Teutonicae
1618-19 Studium in Frankfurt a. d. O. und Heidelberg.
1620 Aufenthalte in Straßburg und Leyden. Trost Gedichte In Widerwertigkeit Deß Krieges, entstanden in Jütland (publiziert 1633).
1622 Professor am Gymnasium in Weißenburg (Siebenbürgen). Sammeln römischer Altertümer.
1624 Buch von der Deutschen Poeterey, Programm einer deutschsprachigen Kunstdichtung, Akzentregelung im deutschen Vers.
1625 Reise nach Wien, Krönung zum Poeta laureatus durch Kaiser Ferdinand, 1627 Nobilitierung. Acht Bücher Deutscher Poematum, erste autorisierte Gedichtsammlung; Übersetzung von Senecas Drama Die Trojanerinnen.
1626 Dienste beim gegenreformatorisch tätigen Grafen Karl Hannibal von Dohna. Lehrgedichte: Zlatna, Oder von Rhue des Gemütes (1623), Vielgvet (1629), Vesuvius (1633). Übersetzung von John Barclays Staatsroman Argenis; Übersetzungen aus der Bibel (1626-37): Klage-Lieder Jeremia, Salomons Hohes Liedt, Psalter.
1630 Diplomatische Mission in Paris. Schäfferey Von der Nimfen Hercinie (Schäferroman).
1632 Beim Herannahen der schwedischen Truppen wechselt Opitz in die Dienste der protestantischen Piastenherzöge von Liegnitz und Brieg.
1635 Flucht vor den Truppen Wallensteins.
1636 Übersetzung der Antigone des Sophokles.
1637 Hofhistoriograph beim polnischen König Wladislaw IV. in Danzig; Übersetzung von Sidneys Arcadia
1639 Am 20. August stirbt Opitz in Danzig an der Pest.