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Meyer Conrad Ferdinand 1825-1898
Lebensdaten
1825
Am 11. Oktober in Stampfenbach bei Zürich als Sohn eines Patriziers geboren;
den Besuch des Gymnasiums muß er aufgrund starker Depressionen zeitweise
unterbrechen.
1844
Immatrikulation zum Jurastudium in Zürich, nebenbei philologische und
historische Studien; Beschäftigung mit Malerei; erste Gedichte.
1852
Meyer sucht wegen gesteigerter Depressivität die Nervenheilanstalt Préfargier
bei Neuenburg auf.
1853
Aufenthalt in Neuenburg und Lausanne.
1854
Rückkehr nach Zürich; wirtschaftliche Unabhängigkeit durch eine Erbschaft;
Übersetzungen.
1857-58
Gemeinsam mit der Schwester Betsy (die auch als seine Beraterin und Sekretärin
tätig ist) Reisen nach München, Paris und Italien; Begeisterung für die
Kunst der Antike und Renaissance.
1864
Zwanzig Balladen von einem Schweizer.
1865
Publikation von Gedichten in diversen Zeitungen und Zeitschriften.
1871
Veröffentlichung des Prosaepos Huttens letzte Tage sowie der Gedichtsammlung
Romanzen und Bilder.
1873
Ab diesem Jahr entstehen die (meist historische Stoffe verwendenden) Novellen:
Das Amulett (1873),
Der Schuß von der Kanzel (1878), Der Heilige (1880), Gustav Adolfs Page
(1882), Plautus im Nonnenkloster (1882), Die Leiden eines Knaben (1883),
Die Hochzeit des Mönchs (1884), Die Richterin (1885), Die Versuchung des
Pescara (1887), Angela Borgia (1890).
1875
Heirat mit der Offizierstochter Luise Ziegler.
1876
Briefwechsel mit Gottfried Keller; Meyers einziger Roman Jürg Jenatsch
erscheint.
1877
Erwerb des Gutes Kilchberg am Zürichsee.
1880
Meyer wird Ehrendoktor der Universität Zürich.
1891
Erste Anzeichen geistiger Umnachtung.
1898
Am 28. November stirbt Meyer in Kilchberg.
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