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Kerner Justinus (Andreas Christian)1786 - 1862
***Leben / Werk

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Werksanfang Werkstitel Fremdlink
Arm, preisgegeben jeglicher Beschwerde,Denkmale*
Auf der Burg zu GermersheimKaiser Rudolfs Ritt zum Grabe*
Daß du so krank geworden,Wer machte dich so krank?*
Der Tod den edlen Herrn dir nahmAn den Hund des Toten*
Des Zuzugs Trommeln schallenWeinsberger Weiberlist*
Dort unten in der MuehleDer Wanderer in der Saegmuehle*
Du herrlich Glas, nun stehst du leer,An das Trinkglas eines verstorbenen Freundes*
Du schwarze Nacht, du stumme NachtSursum!*
Einst ein Kirchlein sondergleichen,Der Geiger zu Gmuend*
Einst hat man das Haar frisiertDer Zopf im Kopfe
Es war ein Arzt aus SchwabenDer Traum eines Arztes*
Freiheit mit den schwarzen Augen,aerztliche Runde*
Fuehlt seines Buendels DrueckenHerzenslast*
Glaubt einem Gram ihr zu entfliehen,An durch Gram unruhige Herzen*
Hoert ihr den Pfiff, den wilden, grellen,Im Eisenbahnhofe*
Ich weiß ein Tor, das mir das herbe Leben sueßt,Das Augenlid*
Im Feuer zu verbrennen,Die schwerste Pein*
Im Garten im MondlichtIm Garten im Mondlicht*
In dem Tal, wo Burgen hangenRueckkehr*
In des Turms zerfallner MauerDie aeolsharfe in der Ruine*
Laßt mich in Gras und Blumen liegenUnter dem Himmel
O laß es gern geschehen,Augentrost*
O moechte mir ein treu Gemaelde glueckenVogt Finsterlings Bauernideal*
O Tuebingen! du teure Stadt!Tuebinger Burschenlied*
Poesie ist tiefes Schmerzen,Poesie*
Preisend mit viel schoenen RedenDer reichste Fuerst*
Sagt an, Herr von der Heide, sagt!Herr von der Heide*
Steig in der Erde Nacht!Das Seltenste*
Sueß ist wohl nach lautem LebenTodesnacht*
War die Leier mir zersprungen,Meine Maultrommel*
Weh! mein Freund liegt auf dem Lageraerztliches*
Weiß nicht, woher ich bin gekommen,Ein Spruch*
Wenn alle untreu werdenDie gute Stadt Ludwigsburg*
Wenn der Mensch, ein faulend Aas,Das Verbrennen alter Zeit*
Wenn der Wald im Winde rauschtDer Grundton der Natur*
Wenn ein Baum, ein morscher, alter,Der letzte Bluetenstrauß*
Wenn ein Liebes dir der TodWo zu finden?*
Wenn man von Deutschlands Sueden sprichtSueddeutschlands Waerme*
Wer sang in meinem OfenDer Gesang im Ofen*
Wie wohl ist dir gebettet,Auf den Tod eines Kindes*
Wißt ihr, wo sind die MyriadenErwarten in Demut*
Wo die alte Meersburg thronetAuf Anton Mesmers Grab*
Wohl hat Sommer sich zum KranzeLob des Flachses*
Wohl ist es schoen, zu stehenGlueck des Verlassenseins*
Wohlauf! noch getrunkenWanderlied*
Zu Augsburg in dem hohen SaalDas tote Brautpaar
Zur Ruh', zur Ruh',Zur Ruh, zur Ruh'*

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Letzter Update: 09.03.2004