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Keller Gottfried1819  - 1890
***Leben / Werk

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Werksanfang Werkstitel Fremdlink
Horch - endlich zittert es durch meine BretterHorch - endlich zittert es durch meine Bretter*
Horch! Stimmen und Geschrei, doch kaumHorch! Stimmen und Geschrei*
Huell' ein mich in die gruenen Decken,Abendlied an die Natur*
Hussa! Hussa! Die Hatz geht los!Jesuitenzug 1843*
Ich bet' in aller FrueheDer falsche Hafisjuenger*
Ich bin rot und hab's erwogenRote Lehre*
Ich drueckte mich nach Hause in kalterDer Kuerassier*
Ich fuercht nit GespensterIch fuercht' nit Gespenster*
Ich ging am gruenen Berge hin,Die Mitgift*
Ich hab' in kalten WintertagenIch hab’ in kalten Wintertagen
Ich halte dich in meinem ArmIch halte dich in meinem Arm*
Ich kam zu einem ApfelbaumIn den aepfeln*
Ich sah ein holdes Weib im TraumGeistergruss*
Ich weiss ein Haus, das ragt mit stolzenJeder Schein truegt*
Ich will spiegeln mich in jenen TagenJugendgedenken*
Ihr nennt uns Traeumer, SchaecherDie Hehler*
Im afrikanischen FelsentalSchlafwandel*
Im Bauch der Pyramide tief begrabenReformation*
Im Fruehrot stand der MorgensternSpielmannslied*
Im Glase blueht ein frischer Rosenstrauss,Rosenwacht*
Im Herbst verblichen liegt das Land,In Duft und Reif*
Im Herbst, wenn sich der Baum entlaubt,Feldbeichte*
Im Wallis liegt ein stiller Ort,Aroleid*
Im Zwielicht ruht das Stoppelfeld,Des Friedens Ende*
In Blueten schwamm das Fruehlingsland,Gewitter im Mai*
In dem Winkel einer Schenke sassenStilles Abenteuer*
In Gold und Purpur tief verhuelltSonnenuntergang*
In Mittagsglut, auf des Gebirges GratSchein und Wirklichkeit*
Ja, das ist der alte Kirchhof,Scheiden und Meiden*
Ja, du bist frei, mein Volk, von Eisenketten,Alles oder nichts*
Ja, haett' ich ein verlassnes Liebchen nunJa, haett' ich ein verlassnes Liebchen nun,*
Laeg' ich, wo es Hyaenen gibtLaeg' ich, wo es Hyaenen gibt*
Langsam und schimmernd fiel ein Regen,Abendregen*
Lasst mich in Gras und Blumen liegenJustinus Kerner*
Lasst rot vor Scham ergluehen eure Wangen,Nach dem Siege*
Lasst uns auf alle Berge gehenHerbstlied
Launig erlog die Natur und bemalte denEin schuldlos Unwahrer*
Laut stuermt der Schall der Glocken durch die Nacht'Feuer-Idylle*
Man merkte, dass der Wein geraten war:Von Kindern*
Mir glaenzen die AugenAlte Weisen*
Mir glaenzen die AugenMir glaenzen die Augen*
Mit dem grauen FelsensaalDas Tal*
Muede sass ich in der DaemmrungHimmelsleiter*
Nasser Staub auf allen Wegen!RegenSommer*
Nicht ein Fluegelschlag ging durch die WeltWinternacht
Nimm diese Lieder, Lobgesang und Klagen,An A. A. L. Follen*
Nun bin ich untreu wordenUnruhe der Nacht*

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Letzter Update: 09.03.2004