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Hölty Ludwig Christoph Heinrich 1748-1776
Lebensdaten

Am 21. Dezember 1748 in Mariensee bei Hannover als Sohn eines Pfarrers geboren, gestorben am Am 1. September 1776 in Hannover.

1757: Die Mutter Höltys - die 2. Frau seines Vaters - stirbt an der Schwindsucht; Hölty erkrankt an den Blattern, 2 Jahre dauert es, bis er wieder gut sehen kann, die entstellenden Narben im Gesicht bleiben.
1765-68: Besuch der Lateinschule in Celle.
1769-72: Theologiestudium in Göttingen, erste Gedichte entstehen.
1770: Aufnahme in die Deutsche Gesellschaft in Göttingen (Arbeitsproben: Rokokolyrik und ein religiöser Hymnus).
1772: Am 12. September Gründung des literarisch-freundschaftlichen »Hainbundes« u. a. durch Johann Heinrich Voß, Johann Martin Miller und Hölty. - Seinen Lebensunterhalt verdient Hölty, der 7 Sprachen beherrscht, nach dem Studium durch Sprachunterricht und Übersetzungen.
1773: Im Almanach der deutschen Musen erscheint Höltys Töffel und Käthe. Eine Ballade, das erste deutsche Gedicht mit dieser Gattungsbezeichnung.
1774-75: Harmlose Freundschaft und kurzer Briefwechsel mit Charlotte von Einem (»das kleine Entzücken«), die später über Hölty schreibt, daß »in dem allerhäßlichsten Körper die schönste Engelseele« gewohnt habe.
1775: Januar: Höltys Tuberkolose bricht aus (eine Kur ist vergeblich). Ende April: Hölty verläßt Göttingen, wohnt eine Zeitlang im Marienseer Haus des kurz zuvor verstorbenen Vaters. Juli: Besuch in Wandsbek und Hamburg, er trifft seinen Freund Voß, Matthias Claudius und Klopstock.
1776: Am 1. September stirbt Hölty als 28jähriger in Hannover, seine Freunde Heinrich Christian Boie und Johann Thomas Ludwig Wehrs sind bei ihm.

1783 Es erscheinen (nach einer unrechtmäßigen Ausgabe 1782) die Gedichte, besorgt durch seine Freunde F. L. zu Stolberg und J. H. Voß (mit Biographie).