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Heyse Paul von 1830-1914
Lebensdaten

Am 15. März 1830 als Sohn des Philologieprofessors Karl Heyse und seiner Frau Julie in Berlin geboren, gestorben am 2. April 1914 in München.
1847-1851: Studium der klassischen Philologie, Romanistik und Kunstgeschichte in Berlin und Bonn.
Heyse schließt in seiner Studienzeit Bekanntschaft mit Jacob Burckhardt (1818-1897), Joseph von Eichendorff (1788-1859) und Theodor Fontane (1819-1898).
1848: Teilnahme an der Revolution von 1848 als Mitglied des Berliner Studentenkorps.
1852: Promotion an der Berliner Universität mit einer Arbeit über den Refrain in der Poesie der Troubadours.
1852/53: Studienreise durch Italien als Stipendiat des preußischen Kulturministeriums.
1854: Auf Einladung des bayerischen Königs Maximilian II. (1811-1864) siedelt Heyse als freier Schriftsteller nach München über. Gründung des literarischen Vereins "Krokodil".
Freundschaft mit Gottfried Keller (1819-1890) und Theodor Storm (1817-1888).
1855: Veröffentlichung von "L'Arrabiata", der ersten von insgesamt 150 Novellen.
1858: Redakteur für das "Literaturblatt zum Deutschen Kunstblatt".
1864: Veröffentlichung der "Gesammelten Novellen in Versen".
1871-1876: Herausgeber des "Deutschen Novellenschatzes" (24 Bände) und des "Novellenschatzes des Auslandes" (7 Bände).
1872: Publikation von Heyses Gedichten.
1872-1914: Erscheinen von Heyses "Gesammelten Werken" (38 Bände).
1884-1888: Herausgeber des "Neuen deutschen Novellenschatzes" (24 Bände).
1887: Aufgrund zunehmend klerikaler Einflüsse legt Heyse seine Mitgliedschaft im Beirat des bayerischen "Maximiliansordens für Kunst und Wissenschaft" nieder.
1891: Heyse verläßt die Jury des Schillerpreises, nachdem Kaiser Wilhelm II. die Preisverleihung an den Schriftsteller Ludwig Fulda (1862-1939) verboten hat.
1901: Aufführungsverbot für Heyses religiöses Drama "Maria von Magdala" durch die preußische Zensur.
1910: Heyse erhält für sein dichterisches Werk den Nobelpreis für Literatur.
Nobilitierung durch Prinzregent Luitpold (1821-1912).
Ehrenbürger der Stadt München.
1914: Paul von Heyse stirbt am 2. April in München.