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Gryphius Andreas 1616 - 1664
BarockLeben / Werk

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Ach! und weh!Die Hölle
Ade, Begriff der WeltAls er aus Rom geschidn
Der Därmer Wust reist durch die HautDer Därmer Wust reisst durch die Haut
Der schnelle Tag ist hin / die Nacht schwingtAbend*
Du falscher böser MenschAn Furium
Du sihst, wohin du sihst nur Eitelkeit auf Erden.Es ist alles Eitel
EpigrammatischesDiverse Betrachtungen
Gehabt euch alle woll! ô erden gutte Nacht!An die Freunde
Gleich als ein Wandersmann / dafern dieAn Eugenien*
HIr wil ich gantz nicht weg! laß alleAn den gecreutzigten Jesum
Ich bin nicht der ich war / die kräffte sindThrenen in schwerer kranckheit
Ihr libsten / die jhr mich das wohnhausAn die umbstehenden Freunde
Ihr Lichter, die ich nicht auf Erden satt kannAn die Sternen
In diser Einsamkeit / der mehr dennEinsamkeit
In meiner ersten Blütt im FrühlingDominus de me cogitat
Kein höher SchatzReyen
Mein offt bestürmbtes Schiff der grimmenAn die Welt
Mein sind die Jahre nicht,Betrachtung der Zeit*
MIr grauet vor mir selbst / mir zittern alle GliderAn sich selbst
Mir ist ich weiß nicht wie / ich seuffze fuerThränen in schwerer Kranckheit
Nacht, mehr denn lichte NachtÜber die Geburt Jesu
O hässlich Anblick ach! Wo sind dieÜber die Gebaine der außgegrabenen Philosetten
Ob zwar die schöne Zeit, der Erde neuesAuff Herrn Herings Hochzeit. An die Braut
Ob zwar eur eigen Lob hier garnicht ist zu An eine Jungfrau
Reiß Erde! reiß entzwey! Reiß Erde! reiß entzwey!
Was habt ihr, das ihr mögt an euch eurAn Jolinden
Was ist der zarte Mund? Ein KöcherAn Lucinden
Was sind wir Menschen doch? Menschliches Elende
WIr sind doch nunmehr gantz / ja mehr dennThränen des Vaterlandes /Anno 1636.
Wo Lust ist da ist Angst, wo Freud istDer Welt Wollust

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Letzter Update: 09.03.2010