|
|
Goethe
Johann
Wolfgang von
Römische
Elegien XVII .
Manche
Töne sind mir zuwider, doch bleibet am meisten
Hundegebell mir verhasst, kläffend zerreist es mein Ohr.
Einen Hund nur hör ich sehr oft mit frohem Behagen,
Bellend kläffen, den Hund den sich der Nachbar erzog.
Denn er bellte mir einst mein Mädchen an das sich heimlich
Zu mir stahl und verrieth unser Geheimniss beynah.
Jetzo, hör ich ihn bellen so denck ich mir immer sie kommt wohl,
Oder ich dencke der Zeit da die Erwartete kam.
|