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Friedrich von Hausen
~ 1171 - 1188
Lebensdaten
Geboren um 1150 in
der Gegend um Kreuznach, 1190 in Kleinasien gefallen
Hausen wird in der Forschung allgemein mit dem Fridericus de Husen gleichgesetzt,
der 1171 erstmals mit seinem Vater Waltherus de Husen in einer Urkunde
des Erzbischofs von Mainz auftritt. Weitere Beurkundungen 1172 (Zisterzienserkloster
Wernersweiler), 1175 (Pavia), 1186-87 (Italien, im Gefolge von Kaiser
Friedrich I. Barbarossa). Am 6. Mai 1190 ist Hausen auf dem 3. Kreuzzug
in Kleinasien bei Philomelium (heute Akschehir in Anatolien) gefallen.
In fünf mittelalterlichen Chroniken wird sein Tod beklagt.
Friedrich von Hausen war in seinem letzten Lebensjahrzehnt ein hochangesehener
Ministeriale des staufischen Hofes und zählte zu den Vertrauten und
Sekretären des Kaisers.
Begründer der hochhöfischen Lyrik:
Spielendes Beherrschen der romanischen Form; Nachahmung romanischer Töne
und Versformen; Daktylen. Empfindungsvolle Reflexionslyrik. Verinnerlichung
der Minneanschauung.
Kreuzlieder (Gattung der provenzalischen und mittelhochdeutschen höfischen
Lyrik, die mittelbar oder unmittelbar propagandistisch zum Kreuzzug aufruft).
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