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Fleming Paul 1609-1640
Lebensdaten

Geboren am 5. Oktober1609 in Hartenstein (Erzgebirge) als Sohn eines evangelischen Pfarrers. Lateinschule in Mittweida, Thomasschule in Leipzig.
1628 Studium der Philosophie (Promotion 1633) und der Medizin.
1631  Rubella seu Suaviorum Liber (lateinische Lyrik im Gefolge Petrarcas); Promus (lateinische politische Epigramme); Davids Des Hebreischen Königs vnd Propheten Bußpsalme (Übersetzung).
1632 Klagegedichte Vber das unschüldigste Leiden unsers Erlösers undt Todt Jesu Christi. Krönung zum Poeta laureatus in Leipzig. Dichterische Anregungen durch Opitz Versreform.
1633 Erwerb des Lizentiats (Magistertitel). Königisches Klaglied (über den Tod Gustav Adolfs).
1633-39 Teilnahme an der diplomatischen Mission nach Moskau (1633/34) und Persien (1636-39), im Auftrag des Herzogs von Holstein-Gottorp, zusammen mit dem Gelehrten Adam Olearius (in dessen Bericht »Offt begehrte Beschreibung der Newen Orientalischen Reise«, 1647, sind tagebuchartige bzw. topographische Gedichte Flemings eingearbeitet). - Während des Zwischenaufenthalts in Reval 1635 Liebe zu Elsabe Niehusen, die ihm jedoch während seiner persischen Reise ›untreu‹ wird; Individualisierung petrarkistischer Liebesmotive.
1639 Verlobung mit Elsabes jüngerer Schwester Anna.
1640 In Leiden Promotion zum Dr. med., um die Stelle des Stadtarztes von Reval antreten zu können. Auf der Rückreise erkrankt Fleming; er stirbt am 2. April in Hamburg. - Nach dem Tod erscheinen die von Olearius herausgegebenen Lyriksammlungen: Prodromus (1641), Teutsche Poemata (1646), Epigrammata Latina (1649).