|
|
Droste-Hülshoff Annette von 1797-1848
Lebensdaten
1797 Am 10. Januar auf der Wasserburg Hülshoff
bei Münster geboren.
1812-19 Bekanntschaft mit Anton Matthias Sprickmann, der
zum literarischen Mentor wird. Arbeit an dem Drama Berta oder Die Alpen
(unvollendet), erste Lyrik, 1818 Arbeit an dem Versepos Walter.
1820 Die Beziehung zu dem Studenten Heinrich Straube wird
von der Familie unterbunden. Arbeit an dem Gedichtzyklus Geistliches Jahr.
1821 Arbeit an dem (unvollendeten) Roman Ledwina.
1825-26 Reise nach Köln und Bonn. Freundschaft mit Sibylle
Mertens-Schaaffhausen. Nach dem Tod des Vaters übersiedelt die Mutter
1826 mit ihren beiden Töchtern ins Rüschhaus (bei Münster).
1828 Reise nach Bonn, Bekanntschaft mit Adele Schopenhauer.
Arbeit an dem Versepos Das Hospiz auf dem großen Sankt Bernhard (1833
vollendet).
1829 Schwere Krankheit.
1834 Das Versepos Des Arztes Vermächtnis entsteht.
1835 Reise in die Schweiz zu ihrer Schwester Jenny, die den
Germanisten
Joseph von Laßberg geheiratet hatte.
1838 Das Versepos Die Schlacht im Loener Bruch erscheint mit
anderen Epen und einigen Gedichten unter dem Titel Gedichte der Annette
Elisabeth von D . . . H . . .
1840 Abschluß des Geistlichen Jahrs.
1841-42 Bei ihrer Schwester auf der Meersburg am Bodensee,
wo sich auch Levin Schücking aufhält; reiche Lyrikproduktion.
1842 erscheint die Novelle Die Judenbuche in Cottas »Morgenblatt«.
1843-44 Erneuter Aufenthalt in Meersburg, wo sie das »Fürstenhäusle«
erwirbt.
1844 Gesamtausgabe ihrer Gedichte.
1846-48 Bruch mit Schücking; schwere Erkrankung. Dritte Reise
nach Meersburg, wo Annette von Droste-Hülshoff am 24. Mai 1848 stirbt.
|