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Dietmar von Aist 1139 - 1171
Lebensdaten

Mittelhochdeutscher oberösterreichischer ritterlicher Minnesänger von 1139 - 1171. Seit 1125 ist im Raum Oberösterreich das freiherrliche Geschlecht derer von Aist bezeugt. Die Ruine der Stammburg am Fluß Aist hat sich bis heute erhalten.

1139 -1161:  In Urkunden aus Salzburg, Garsten, Berchtesgaden, Regensburg und Wien findet sich der Name Dietmar von Aist. In der Forschung ist umstritten, ob es sich hierbei um den Dichter handelt oder ob dieser in einer Seitenlinie, eventuell auch in der näheren Umgebung derer von Aist zu suchen ist, womöglich als Ministeriale.

Er schuf volksliedhaftes und formal vollendeten Minnesang; von ihm das früheste deutsche Tagelied. Ein Freiherr Dietmar von Aist war ein Zeitgenosse des Kürenbergers.

13./14. Jh.
In die großen Sammelhandschriften (Kleine Heidelberger Liederhandschrift, Weingartner Liederhandschrift, Große Heidelberger oder Manessische Liederhandschrift) werden unter dem Namen Dietmars insgesamt 16 Minnelieder (42 Strophen) aufgenommen.