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Cornelius Peter 1824 - 1874
Lebensdaten

Geboren am 24. Dezember 1824 in Mainz, gestorben am 26.10.1874 in Mainz.

Er folgte zunächst der Familientradition und wurde wie sein Großvater Schauspieler. Zuerst war er in seiner Heimatstadt tätig, ab 1843 jedoch als herzoglich nassauischer Hofschauspieler in Wiesbaden.. Bereits 1841 nahm Cornelius als erster Violinist an einer Operntournee nach England teil. Er erhielt seine musikalische Ausbildung bei Siegfried Dehn. Zu seinen Schülern zählten auch Michail Glinka und Anton Rubinstein. Bei ihm lernte Cornelius nicht nur die Grundlagen von Harmonik und Kontrapunkt, sondern bekam auch Einsicht in die Werke großer Meister wie Lasso, Pergolesi und Palestrina.

1852 verließ Cornelius Berlin, um in Weimar mit Franz Liszt Kontakt aufzunehmen. Er schrieb für die "Neue Zeitschrift für Musik", in der er sich vehement für die sogenannte neudeutsche Schule einsetzte.

Nachdem er 1859 nach Wien gegangen war, folgte er 1865 Wagner nach München, wo seine letzten Kompositionen entstanden.

Werke:
1853: "Sechs kleine Lieder", Liederzyklen
Geistliche Werke ("Stabat Mater", "Messe d-moll")
Opern:
1858: Der Barbier von Bagdad, Hoftheater Weimar
1865: Der Cid, Hoftheater Weimar
1891: Gunlöd, Hoftheater Weimar (nach dem Tod des Komponisten von C. Hoffbauer vollendet)