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Claudius Matthias 1740-1815
Lebensdaten

1740 Am 15. August in Reinfeld als Pfarrerssohn geboren.
1755-59 Lateinschule in Plön.
1759 Studium in Jena, zunächst Theologie, später Rechts- und Kameralwissenschaften.
1763 Abbruch des Studiums und Rückkehr ins Elternhaus; Veröffentlichung der im anakreontischen Zeitstil, nach dem Vorbild Gerstenbergs, verfaßten Tändeleyen und Erzählungen.

1764-65 Sekretär des Grafen Holstein in Kopenhagen, dort Verbindung zum Kreis um Klopstock
1768-70 Journalist bei den »Hamburger Adreß-Comptoir Nachrichten«; Kontakt zu Lessing und Herder.
1771 Redakteur und Mitherausgeber der Lokalzeitung »Der Wandsbecker Bote«, die er sowohl durch eigene als auch durch Beiträge aus den Kreisen der »Stürmer und Dränger« und des »Göttinger Haines« zu einer angesehenen literarischen Zeitschrift macht.

1772 Heirat mit Rebekka Brehm.
1775 Der »Wandsbecker Bote« wird aus finanziellen Gründen eingestellt; Lyrik- und Prosasammlung Asmus omnia sua secum portans oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Boten (weitere 16 Bde. bis 1812).
1776 Nach Fürsprache Herders Oberlandeskommissar in Hessen; Herausgeber der »Hessen-Darmstädtischen privilegierten Land-Zeitung«.
1777 Erzieher der Söhne des Philosophen F. H. Jacobi.
1782  Übersetzung von Erreurs et de la vérité des französischen Theosophen Saint-Martin; zunehmend mystisch-religiöse Tendenzen.
1784 Begegnung mit Goethe in Weimar.
1788 Auf Vermittlung des dänischen Königs erhält er den Posten eines Revisors bei der Altonaer Species-Bank.
1800-11 Veröffentlichung der 3bändigen Übersetzung von Fenélons Werke religiösen Inhalts.
1815 Am 21. Januar stirbt Claudius in Hamburg.