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Bürger Gottfried August 1747 - 1797
Lebensdaten

1747
Am 31. Dezember in Molmerswende bei Halberstadt als Sohn eines Pfarrers geboren.
1760-63
Schulbesuch in Halle.
1764-67
Studium der Theologie in Halle.
1768
Studium der Jurisprudenz und der Philosophie in Göttingen, Bekanntschaft mit den Dichtern des »Göttinger Hains«; seit 1771 publiziert er im »Göttinger Musenalmanach« seine Gedichte.
1771
Fragment einer Übersetzung der Ilias.
1772
Gerichtshalterstelle in Gelliehausen.
1775
Heirat mit Dorette Leonhart (gest. 1784).
1776
Aus Daniel Wunderlichs Buch, theoretische Begründung des Popularitätsideals; eigene Gedichte erscheinen in zwei Sammlungen (1778 und 1789). Bürger gilt als Begründer der Kunstballade aus dem ›Geist des Volkes‹ im Sinne Herders, allerdings verdankt sich ein Teil seiner Stoffe und Techniken der Tradition des Bänkelsangs (Lenore, Der wilde Jäger, Der Raubgraf, Das Lied vom braven Mann, Des Pfarrers Tochter von Taubenhain); er scheut nicht vor platten Wendungen zurück, die er mit volkstümlicher Diktion verwechselt. Analog dem Ideal der Volksdichtung wendet sich seine politische Dichtung gegen den Feudalismus (Der Bauer. An seinen Durchlauchtigsten Tyrannen).
1778
Redigiert den »Deutschen Musenalmanach« bis 1894.
1783
Übersetzung von Shakespeares Macbeth.
1784
Privatdozent in Göttingen, Vorlesungstätigkeit.1785
Heirat mit Molly Leonhart.
1786
Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen.
1789
Unbesoldeter Professor der Ästhetik.
1790
Heirat mit Elise Hahn aus Stuttgart (Scheidung 1792).
1794
Am 8. Juni stirbt Bürger in Göttingen an der Schwindsucht.