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Bernhardi August Ferdinand Der Löwe in Florenz "Der Löw’ ist los! Der Löw' ist frei! Zurück, daß ihr den vergeblichen Mut Und jeder suchet mit scheuer Eil’ Auf Markt und Straßen rund umher Ein Kindlein nur, sein unbewußt, Fern von der sorglichen Mutter Hand, Wohl viele sahen von oben herab Sie rangen die Hände und weinten sehr Doch keiner wagt das eigene Leben Denn schon verkündet ein nahes Gebrüll Und schon mit rollender Augen Glut Ja, schon erhebt er die grimmige Klau'n So rettet nichts das zarte Leben, Da plötzlich stürzt aus einem Haus "Um Gottes Willen, o Weib, halt ein! Unglückliche Mutter, zurück den Schritt! Doch furchtlos fällt sie den Löwen an, Nimmt sie - das unversehrte Kind - Der Löwe stutzet, und unverweilt Da erkannte gerührt so jung wie alt Und des Leuen großmütigen Sinn zugleich; Sprach still: "Um des eigenen Kindes Leben
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