| literatur | pinselpark |
|
Barca Pedro Calderón de la (1600-1681)
Geboren am 17.01.1600, gestorben 25.05.1681 in seiner Geburtsstadt
Madrid. Ernüchtert durch seine Kriegserfahrungen ließ er sich 1651 zum Priester weihen. 1635 ernannte ihn König Philipp IV. zu seinem Hofdichter. Calderón schrieb etwa 120 Dramen und Komödien, 80 geistliche Festspiele und 15 Hoffestspiele. Der „katholische Shakespeare“ und Monarchist
gilt als Vollender des spanischen Barock. Seine Wirkungsgeschichte in
Deutschland reicht über A. W. Schlegel und Goethe, der 3 Stücke
von Calderón in Weimar auf die Bühne brachte, E.T.A. Hoffmann
und Franz Grillparzer bis in die Gegenwart zu Hans Magnus Enzensbergers
Neufassung von Die Tochter der Luft. Hugo von Hofmannsthal knüpfte
an Das Leben ist ein Traum an. Sein Trauerspiel Der Turm wurde am 4. Februar
1928 uraufgeführt. Von ihm sind 220 Stücke erhalten ( weltliche und geistliche), die von der Spätrenaissance zum Barock überwechseln. Bald nach seinem Tod geriet er in Vergessenheit. Sein Werke wurden erst von der deutschen Romantik wieder entdeckt. Seine Dramen bilden Höhepunkt des spanischen Theaters.
|