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Aristophanes
Die Wespen Aristophanes stellt mit diesem Stück zum einen den Generationenkonflikt dar und zum anderen verspottet er das damalige Justizwesen, insbesondere die Prozesswut der Kleon-Anhänger und Kleons Niederlage in einem aktuellen Unterschlagungsprozess. Philokleon (Der Kleon
liebt) ist ein älterer und vom rechten Tun überzeugter attischer
Richter; der sich für eine Bezahlung von 3 Obolen (Kleon hatte den
Richtersold von 2 auf 3 Obolen erhöht) sich so oft es geht, als
juristisches Machtinstrument einspannen läßt. Er ist von sich überzeugt
und fühlt sich wichtig und mächtig mit seinem Griffel, mit
dem er sein Urteil abgibt (als "Wespenstachel" bezeichnet),
wie viele seiner Altersgenossen und Mitbürger. Sein Sohn Bdelykleon (Der
Kleon verabscheut) hält ihn eines Tages gewaltsam in seinem Haus
fest, um ihn vor seinen Richterkollegen fernzuhalten und ihm damit am
alltäglichen Gang zu den Gerichten zu hindern. Personen: Sosias, ein Knecht Chor der Richter
Erstaufführung am Lenäenfest Jahr der Aufführung: Olymp. 89,3 v.Chr. 42 Erster Akt: Erste
Szene, Zweite
Szene, Dritte
Szene, Vierte
Szene, Fünfte Szene, Sechste
Szene
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