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Anonymus

Die neue "Ortografie"

Ein Beitrag zu der Schreibreform,
der hat mich amüsiert.
Ich fand den Vorschlag ganz enorm
und hab' ihn ausprobiert:

Es grast das fi in grünen kle;
es stirt die ku zum oksen.
Der fuks ist listig, scheu das re;
nicht alle bokser boksen.

Die ur zeigt jetzt die urzeit an.
Im opst sind witamine.
Ein appt? Ein frommer klostermann.
Ein fleissig tir die bine.

Erkwikkend sind ein kalbsfile
und bifstik mit vil sose.
Der blikk von einer hüppschen fe
wirkt heufig wie hüppnose.

Mir scheint, es wär' wohl doch nicht fein,
wird diese Schreibart Mode.
Vielleicht versucht der Sprachverein
mal folgende Methode:

Ein Dorn im C verursacht W.
Die V-lheit ist ein Laster.
Im Winter trinkt man gerne T.
Im Herbste blüht die Ast-R.

Die Q gibt Milch. Die L-stern geh'n
gar gern auf Dieberei.
Wer leise geht, geht auf 10;
ein Glas kr8 leicht ent2.

Bläst man auf der trom-P-T Baß,
dann wackeln alle Wände.
Zu R-nst wird oft ein kleiner Spaß
und alles hat ein N-D!

Und paart man nun voll Harmonie
die beiden Schreibsysteme,
dann heißt es Q + oks m8 fi -
so löst man Sprachprobleme.