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Geschichte des Christentums
800 - 1100
Zeit           ca. 800-1500 Scholastische Phase
  800 Karl d. Gr. wird vom Papst zum Kaiser gekrönt.
  ~ 800 Erster Abendmahlstreit, eucharistische Streitigkeiten
Frage: Ist oder bedeutet die Hostie den Leib und das Blut Christi, s. Ratramnus und Abendmahlstreit

  ~ 820 - 897 Photius und Arethas von Caesarea sind Bewahrer altkirchlicher Überlieferung, Exponenten der wissenschaftlichen und kulturellen Blüte in Byzanz (9./11. Jh).
  ~ 830 Entstehung des Heliand.
  867 Zweites Schisma des Photius zwischen Ost- und Westkirche.
  ~ 863 Mit dem Verfall der politischen Ordnung in Italien im 10. Jh. zeichnete sich das Papsttum, das in die Hände des ansässigen Adels geriet, immer mehr durch moralische Korruption, Weltlichkeit und Nepotismus aus.
  863 - 871 Evangeliendichtung des Otfried von Weißenburg.
  869-870 Konzil zu Konstantinopel: Schisma des Photius beigelegt.

     
  909/910 Gründung Kloster Cluny, erster Abt Berno.
     
     
  962 Kaiserkrönung Ottos durch Papst Johannes XII.
  968 Begründung des Erzbistums Magdeburg, Hauptwirkung nach Osten, später durch Begründung des Erzbistums Gnesen eingeschränkt.
  970 Beginn der ottonischen Reichskirchenpolitik. Bindung der Bischöfe an den Herrscher, von daher zwangsnotwendig die Italienpolitik deutscher Kaiser.
  988 Beginn der Christianisierung Russlands durch Großfürst Wladimir.
Zunehmender Einfluß der Reformpartei auf das Königtum.
1033 . 1109 Anselm von Canterburry.
  1046 Synoden in Sutri und Rom (drei Päpste werden abgesetzt, darunter Gregor VI.) unter dem Einfluß des Kaisers. Der Bischof von Bamberg als Clemens II. wird an ihre Stelle gewählt.
  1045 Adalbert Erzbischof von Bremen, Mission in Grönland, Island, Finnland und im Osten.
  Kirchenbauten in ottonischer Zeit: Die Dome von Magdeburg, Mainz, Augsburg, Regensburg, Worms, Bamberg, Münster, Paderborn, Eichstätt, Straßburg, Merseburg.
Ende 10. Jh. Entwicklung der Athos-Klöster (Anachoreten sind dort seit 850. 1054: bereits 300 Mönche).
  1049 - 1054 Papst Leo IX. (Bruno von Egisheim)
  1050 - 1080 Zweiter Abendmahlsstreit; Berengar von Tours, Lanfrank, Abendmahlstreit
  1054 Schisma zwischen Ost- und Westkirche.
     
~ 1060 Sieg des cluniazensischen Reformgedankens an der Kurie. 1059 Papstwahldekret: Wahl des Papstes nur durch die Kardinäle. Verurteilung der Laieninvestitur.
1070 Hirsauer Reform, Einfluß von Cluny.
  1070 Kreuzzüge
Vom christlichen Westeuropa aus unternommene Kriegszüge zur Eroberung Palästinas, des Heiligen Landes. Anlaß war die Eroberung Jerusalems und damit des Grabes Christi durch die türkischen Seldschuken.
  1075 Astensynode, Verbot der Laieninvestitur.
1076 Synode zu Worms: Absetzung des Papstes.
1077 Heinrich IV., als Büßer auf dem Gang nach Canossa
  1095

Synode von Clermont-Ferrand
Papst Urban II. ruft zum Krieg gegen die Ungläubigen auf (Erster Kreuzzug)

  1122 Wormser Konkordat
Vertrag zwischen Kaiser Heinrich V. und Legaten Papst Kalixts II. zur Beendigung des Investiturstreits, d.h. die Einsetzung von Bischöfen in ihr Amt.
  1091 - 1153 Bernhard von Clairvaux, Begründer der christlich-orthodoxen Mystik, Gegner von Abaelard.
1095 Synode von Clermont, Verbot der Laieninvestitur, Kreuzzungsablaß.