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Geschichte des Christentums
326 - 451
Zeit            
  336 - 336 Papst Markus
  336

Athanasius als Verbannter in der Kaiserstadt Trier.

  337 Taufe und Tod Konstantins d. Gr. Erneutes Anwachsen des Arianismus (Synode von Mailand 355) infolge kaiserlicher Sympathie für seinen strengen Monotheismus.
  337 - 352 Papst Julius I.
  seit 341 Der Westgote Wulfila(Ulfilas) arianischer Missionsbischof (gest. 383 in Konstantinopel). Er ließ den Arianismus wieder aufleben, der von anderen Völkern (Wandalen, Burgunder, Langobarden) übernommen wurde. Gotische Bibelübersetzung.
Erneute Verbote der heidnischen Tempel und Opfer.
  342 Synode von Serdika
  352 - 366 Papst Liberius
  354 Augustin wird in Thagaste (Nordafrika) geboren.
     
  ~ 350 Einführung des Weihnachtsfestes. Es wird auf den Geburtstag des Mithras, 25. Dezember verlegt. gelegt.
  355 - 365
Gegenpapst Felix II.
  359 Sarkophag des Junius Bassus in der Peterskirche zu Rom
  362 Synode zu Alexandrien, Annäherung zwischen Athanasius und den Homoiusianern.
  ~ 36 2 Wiederbelebung der heidnischen Kulte. Zeitalter des christologischen Streits: Apollinarischer, Nestroianischer, Etutychianischer, monophysitischer, monenergistisch, monotheletischer Streit bis ins 7. Jh.
  363 - 363 Kaiser Julian d. Abtrünnige, Vergeblicher Versuch einer Wiederherstellung des Heidentums auf der Grundlage des Neuplatonismus (Anlehnung an christl. Institutionen). Martyrium des Victor von Xanten.
  366 - 384
Papst Damasus I.
  366 - 384 Gegenpapst Ursinus
  ~ 370 Entstehen des abendländischen Mönchtums (Martin von Tours).
Die Kirche des Westreichs erhebt unter Paps Damasus das Lateinische anstelle des Griechischen zur Kultsprache. Die lateinische Christenheit wird zur Keimzelle eines neuen Europa innerhalb der orientalisch-griechischen Spätantike.
  378

Melania von Rom gründet ein Nonnenkloster am Ölberg in Jerusalem.

  ~ 375 Die großen Kapadozier:
Basilius von Caesarea (gest. 379)
Gregor von Nissa (gest. 394)
Gregor von Nazianz (gest. 390)
378 Papst Damasus erhält von Kaiser Gratian staatliche Hilfe für die bischöfliche Disziplinargerichtsbarkeit.
  379 - 395 Theodosius I. Flavius, römischer Kaiser
geb. 347 in Cauca (Spanien), gest. 395 in Mailand; von Gratian 379 zum Mitkaiser erhoben. Abschluß eines Friedens- und Bündnisvertrages mit den Westgoten (383), nachdem die Goten in Mösien und Thrakien angesiedelt wurden (foederati). Dieser Vertrag wurde Vorbild für spätere Germanenansiedlungen auf Reichsboden. Theodosius vereinigte 394 das Römische Reich noch einmal in seiner Hand. Noch zu Lebzeiten teilte er das Reich unter seine beiden Söhne Arcadius und Honorius in ein Ost- und ein Westreich.
     
381

Zweites ökumenisches Konzil von Konstantinopel:
Christentum wird Staatsreligion, Vollendung des Trinitätsdogmas. Theodosius I. verhalf der Lehre des Athanasius endgültig zum Sieg und verbot alle heidnischen Kulte.

ab 382 Streit um die Beseitigung des heidnischen Victoria-Altars im Senat von Rom. Bischof Ambrosius von Mailand ist gegen den römischen Stadtpräfekten Symmachus.
384 - 399 Papst Siricus
  385 Hinrichtung Pricillians in Trier wegen "Magie".
  387 Taufe des Augustinus durch Ambrosius.
  389 Zerstörung des Serapeums in Alexandria.
  390 Theodosius d. Gr. demütigt sich nach dem Massaker von Thessalonike auf Amnrosius' Gehiß vor Gott.
392 Verbot der heidnischen Kulte durch Theodosius d. Gr.
393 Letzte Feier der Plympischen Spiele.
  395 - 420 Porphyrius, Bischof von Gaza
  395 Tod Theodosius d. Gr.Grabrede des Ambrosius.
  397 Tod Ambrosius.
398 Johannes Chrysostomus von Antiochia wird Patriarch von Konstantinopel (gest. 407)
399 - 402 Anastasius I.
  ~ 400 Lateinische Bibelübersetzung des Hieronymus (Vulgata).
  402 - 417 Innocenz I.
  410 Alarich in Rom. August beginnt seinen "Gottesstaat" "De civitate Dei, vollendet 426.
Pelagius und Caelestius fliehen aus Rom nach Karthago.
  411 - 431 Ausbruch des pelegianischen (bis 431) und des semipelagianischen Streites (bis 529) um die Gnadenlehre Augustins. Synode von Orange.
  431 Konzil von Ephesus
  411 Beginn der Auseinandersetzungen mit Augustin. Streitgespräch Augustins mit Petilian von Cirta über den Donatismus. Danach endgültig dessen Behandlung als Ketzer.
  412-444 Cyrill Bischof von Alexandrien
  413 Tod des Bischof Synesios v. Kyrene.
  415 Die heidnische Philosophin Hypatia wird in Alexandria von Chriten gesteinigt.
   
417 - 418 Papst Zosimus
418 Verurteilung des Pelagianismus, der gegen Augustin die Erbsünde bestreitet.
418 - 422 Papst Bonifacius I.
418 - 419 Gegenapst Eulalius
422 - 432 Papst Coelestinus I.
430 Tod Augustins in seiner Bischofsresidenz Hippo Regius in Nordafrika während der Belagerung durch die Vandalen.
  431 Drittes ökumenisches Konzil von Ephesus.
Absetzung des Nestorius von Konstantinopel.
Ausbreitung des nestorianischen Christentums im Osten, im Frühmittelalter bis nach China.
  432 Mission des Briten Patrick in Irland.
  432 - 440 Papst Sixtus III.
  438 Codex Theodosianus (1. Kodifikation des Kirchenrechts.
  440 - 461 Papst Leo I. d. Gr.
  449 "Räubersynode" von Ephesus.
  451 Viertes ökumenisches Konzil von Chalcedon: Chalcedonense, Zweinaturenlehre. Beginn der monophysitischen Bewegung; aeitdem monophysitischer Streit. Absetzung des Dioskur von Alexandria