| Zeit
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Herrscherliste Geschichte
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| 332 -
30 vuZ |
Ptolemäerzeit |
Eroberung Ägyptens durch Alexander
d. Gr. und Hellenisierung des Landes als Teil des makedonischen
Reiches. Gründung von Alexandria als neuer Residenz. Anerkennung
der alten Kulte und der religiösen Zentren (Bauarbeiten in
Karnak und anderen Tempeln. Zug zur Oase Siwa. Nach langen Kämpfen
mit den Diodochen kamen die Ptolemäer an die Macht.
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283- 247 vuZ |
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Ptolemaios II. Philadelphos: Isis-Tempel
in Philae |
| 247 - 222 vuZ |
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Ptolemaios III. Euergetes I.: Horus-Tempel
in Edfu |
| 145 - 116 vuZ |
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Ptolernaios VIII. Euergetes II.: Hathor-Tempel
in Dendera |
| ~ 51 vuZ |
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Ägypten wurde durch Cäsar dem
römischen Senat unterstellt, bis es 30 vuZ. durch Augustus zur
römischen Provinz wurde. |
| 51- 30 vuZ |
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Kleopatra VII. die Große Philopator.
Sie war die “Königin der Könige” und herrschte
bis ca. 30 vuZ über das alte Ägypten. Als Geliebte von Julius
Caesar geriet sie nach dessen Ermordung zwischen die Fronten der innerrömischen
Machtkonflikte. Durch einen tragischen Selbstmord beendete sie ihr
Leben. |
| 30 vuZ - 395 uZ |
Römische
Zeit |
30 vuZ: Ägypten wird römische
Provinz.
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300: Trotz anhaltender Verfolgung erfolgt
die Ausbreitung des Christentums. |
| 395-635 |
Byzantinische
Periode |
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| 395 |
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Ägypten
gehört zum Byzantinischen Reich Teilung des Römischen Reiches.
Ägypten wird von Konstantinopel aus regiert. |
| 451 |
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Konzil von Chalkedon. Abspaltung der koptischen
von der byzantinischen Kirche.
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| 636 - 868 |
Arabische
Herrschaft |
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| 639 |
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Islamische Araber erobern Ägypten |
| 641 |
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Eroberung durch die Araber. Verwaltung Ägyptens
durch Gouverneure des Kalifen. |
| 658 - 750 |
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Herrschaft der Omajaden-Kalifen von Damskus
aus. |
| 758 - 878 |
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Herrschaft der Abbasiden-Kalifen von Bagdad
aus. |
| 878-908 |
Tuluniden-Reich |
Ahmed Ibn Tulun, türkischer
Gouverneur erklärt die Unabhängigkeit, gründet Al-Qatal.
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| 969-1171 |
Fatimiden-Reich |
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| 969 |
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Eroberung durch die Fatimiden,
Beginn des Goldenen Zeitalters. Gründung der Hauptstadt Al-Qahira
(Kairo) |
| 970-972 |
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Bau der El-Ashar-Moschee. |
| 996-1021 |
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El-Hakim, der "Verrückte
Kalif" |
| 1168 |
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Einfälle durch europäische
Kreuzritterheere, Zerstörung Fustats. |
| 1171-1250 |
Aijubiden-Reich |
Salah
ed-Din (Saladin): Rückeroberung eines Großteils von
Palästine von den Kreuzrittern. |
| 1250-1382 |
Die Bahri-Mamluken |
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| 1260 |
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Sieg über die Mongolen in der Schlacht
bei Ain Dschalut. Ausweitung des Reichsgebiets. |
| 1293-1340 |
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Unter En-Nasir Mohammed Ibn Qala'un wirtschaftliche
und kulturelle Blüte. Er ließ die En-Nasir Mohammed Ibn
Qala’un-Moschee erbauen (1299 - 1340). |
| 1340-1382 |
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Niedergang des Reiches. |
| 1517-1914 |
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Osmanische Provinz |
| 1517 |
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Eroberung Ägyptens durch
Selim
I. |
| 1517-1798 |
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Wechselnde Gouverneure. Kultureller
Verfall, wirtschaftlicher Aufschwung.. |
| 1798-1805 |
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Napoleon beginnt seinen gegen
England gerichteten Ägyptenfeldzug. Die englische Flotte unter
Horatio Nelson besiegt die französische Flotte vernichtend bei
Abukir. Am 2.7.1798 landet Napoleon in Alexandria. Die französische
Invasion beginnt. Mapoleon besiegt die Mamelucken und führt einen
Bruch mit der bis dahin befreundeten Türkei herbei, die sich
jetzt Rußland als Bündnispartner anschließt. Zwischenzeitlich
hat Nelson den Rückweg Napoleons über See versperrt. Französiche
Wissenschaftler begründen die Ägyptologie. Napoleon kehrte
im Oktober 1799 nach Frankreich zurück, die mehrmals geschlagenen
französischen Truppen erst 1801. |
| 1805-1849 |
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Mohammed
Ali. Umfassende
Modernisierung, Entwicklung der Landwirtschaft. Unabhängigkeit
von Istanbul. |
| 1854-1863 |
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Said
Pascha, ägyptischer Vizekönig
Suezkanal-Konzession. Erstmals Eisenbahnverbindung Kairo-Alexandria,
Dampfschiffahrt auf dem Nil.
1859: Gründung von Port Said durch Said Pascha und nach diesem
benannt. Seit 1975 ist sie Freihafen und heute der wichtigste Seehandelsplatz
Ägyptens. |
| 1863-1879 |
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Khedive
Ismail. Modernisierungsprogramm. |
| 1869 |
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Eröffnung
des Suezkanals.
Große Staatsverschuldung. |
| 1879-1892 |
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Taufik,
Sohn von Khedive Ismail. Beginn der britischen Besatzung. |
| 1892-1914 |
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Abbas Hilmi II. Auch
er kann sich gegen die Besatzungsmacht politisch nicht durchsetzen.
Er sympathisiert mit der Nationalbewegung, deren Anhängerschaft
rasch wächst. |
| 1914-1922 |
Britisches Protektorat |
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| 1914 |
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Ägypten wird während
des Ersten Weltkriegs offiziell britisches Protektorat unter Vizekönig
Hussein Kamil. |
| 1917 |
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Hussein
Kamil wird von seinem Bruder Ahmed Fuad abgelöst. |
| 1919 |
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Anti-britischer Aufstand |
| 1922 |
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Volksaufstand gegen
die britische Herrschaft in Kairo |
| 1922-1952 |
Monarchie |
1922-1936: Ahmed
Fuad I.
1922: Durch schwere Unruhen in ganz Ägypten
wurden die Briten gezwungen, das Land in die Unabhängigkeit
zu entlassen. Sie behalten sich weitgehende Rechte vor, wie z.B.
die Sicherung des Suezkanals, die Landesverteidigung und den Schutz
ausländischer Interessen. Ahmed Fuad akzeptiert und besteigt
als König
Fuad I. den Thron von Ägypten. Er errichtet eine Monarchie
mit formeller Unabhängigkeit.
1925: Im "Tal der Könige" bei Luxor wurde das mit
kostbaren Beigaben ausgestattete Grab des altägyptischen Pharaos
Tutanchamun (1347-37 vuZ.) geöffnet. Das Grab wurde 1922 von
dem britischen Archäologen Howard Carter entdeckt.
In dem seit 1922 selbständigen Ägypten (England ist immer
noch als Besatzungsmacht präsent) stirbt König Fuad I.
Sein erst 16-jähriger Sohn Faruk besteigt den Thron.
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| 1936-1952: König
Faruk, geboren 1920, ab 1952 Exil, gestorben 1965. Nach monatelangen
Unruhen wird in Ägypten eine Koalitionsregierung gebildet,
die Großbritannien dazu bewegt, auf einige im britisch-ägyptischen
Vertrag von 1923 verbriefte Rechte zu verzichten und seine Truppen
in die Suezkanalzone zurückzuziehen. Im Zweiten Weltkrieg wird
Ägypten von den Briten besetzt. |
| 1945: Ägypten, Irak,
Nord-Jemen, Jordanien, Libanon, Saudi-Arabien und Syrien gründen
die "Arabische Liga". Das Ziel ist eine weitgehende wirtschaftliche,
politische und militärische Zusammarbeit. Leitendes Organ ist
der Rat der Liga mit ständigem Sitz in Kairo. Die Beschlüsse
sind für die Mitglieder jedoch nicht verbindlich. Weitere arabische
Staaten schließen sich noch an.
Weder Verhandlungen der Regierung noch Demonstrationen der Nationalisten
konnten den Truppenabzug der Briten aus Ägypten erreichen.
Guerilla-Gruppen zerstören britische Einrichtungen in der Suez-Kanalzone.
Arbeitslosigkeit und Massenarmut, die Folgen von Korruption und
Mißwirtschaft, führen zu sozialen Spannungen und Gewaltakten.
Die Oppositionsparteien kümmern sich nur noch um die Interessen
der Großgrundbesitzer und städtischen Oberschicht. König
Faruk verliert an Popularität. Außerparlamentarische
Bewegungen der Kommunisten und vor allem die reaktionäre Muslimbruderschaft
bekommen zunehmend Einfluß in der Bevölkerung. |
| 1952: Staatsstreich
durch das Militär. König Faruk wird zur Abdankung gezwungen
und geht ins Exil. General Mohammed Nagib wird zum Vorsitzenden
des "Führungsrats der Revolution" gewählt. Er
wird Ministerpräsident und Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
Gamal Abd en-Nasser kommt an die Macht. Die Auflösung von Grossgrundbesitz
ist das Ziel erster Landreformen. |
| 1953 |
Republik |
Die Rebublik wird
ausgerufen. |
| 1956 |
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Suezkrise.
Militäraktionen gegen Ägypten durch England, Frankreich
und Israel. Der Landgewinnung und damit der Landwirtschaft soll der
Bau des Staudammes bei Assuan dienen. Seine Finanzierung wird von
den Westmächten zugesagt. Sie wird jedoch aufgrund diplomatischer
Unstimmigkeiten zurückgezogen. Nasser verstaatlicht daraufhin
die Suezkanalgesellschaft. Frankreich, Grossbritannien und Israel
beginnen den Suez-Krieg. |
| 1958 |
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Die
Sowjetunion ist zur Finanzierung des Staudammes bei Assuan bereit.
In der Folgezeit beginnt die Rettungsaktion der nubischen Baudenkmäler |
| 1967 |
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Sechstagekrieg gegen
Israel (05.-10.Juli 1967). Ägypten erleidet eine schmachvolle
Niederlage und verliert den Sinai an Israel. Nasser verkündet
seinen Rücktritt, wird aber wieder ins Amt zurückgerufen.
Trotz Waffenstillstandsabkommen dauern die Kämpfe bis 1970 an.
Israel bietet immer wieder neuen Zündstoff für wiederkehrende
Auseinandersetzungen. |
| 1970 |
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Anwar es-Sadat wird
Staatspräsident |
| 1973 |
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Oktober-Krieg gegen
Israel. |
| 1979 |
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Camp-David-Abkommen.
Der Friedensschluß mit Israel führt zum Konflikt mit anderen
arabischen Staaten. |
| 1981 |
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Ermordung Sadats.
Nachfolger wird Hosni Mubarak. |
| 1982 |
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Der Sinai wird an
Ägypten zurückgegeben. Viele Minenfelder der Israelis wurden
nicht geräumt. |
| 1996-1997 |
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Eskalation
des Terrors islamischer Extremisten. Anschläge gegen Touristen
am Hatschepsut-Tempel. Extremer Rückgang des Tourismus. |
| 1999 |
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Mubarak
wird für eine vierte Amtszeit als Präsident wiedergewählt. |
| 2000 |
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Im
ersten Halbjahr erreicht der Tourismus wieder höhere Zahlen. |
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