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Herrscherliste Geschichte
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| ~ 1980 vuZ |
Mittleres Reich |
Nach verschiedenen Kämpfen in Mittelägypten
gelingt Mentuhotep I. (2061 – 2010) von Theben aus die neue
Einigung des Landes. |
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Mit Theben erlangen Gott
Amun und sein Haupttempel in Karnak (bei Luxor) zentrale Bedeutung
für die ägyptische Religion. |
| Es folgte die neue Blüte
der bildenden Kunst neben einer bedeutenden Literatur (Erzählung
von Sinuhe, Märchen, Lehren, Hymnen). |
| Neue Erkenntnisse in der
Wissenschaft (vor allem in der Medizin und Mathematik)werden gewonnen.
Der Seeverkehr nach Byblos, Kreta und Punkt wird wieder aufgenommen. |
| ~ 1980 - 1785 vuZ |
12.
Dynastie |
Wurde von Amenemhet I. (1991
– 1962 vuZ) begründet. Die politische Stabilität ist
durch Mitregentschaft des Thronfolgers gesichert. Die Residenzstadt
liegt wieder im Norden. Entstehung der Sargtexte. |
| Sesostris I.: Heiligtum in Heliopolis mit Obelisk 1971-1929.
Die Pharaonen der 12. Dynastie führten das Reich wieder zu einer
neuen Blüte. |
Amenemhet
II. (Ammenemes II)
Am Nil und Mörissee (heute Karun-See) wird neues Fruchtland gewonnen.
Dort liegen auch einige der königlichen Grabpyramiden. |
| Sesostris II.
(Senwosret II.) gibt die bisherige Nord-Orientierung der Pyramiden
auf. Damit verlagert sich auf das königliche Jenseits die Unterwelt
des Osiris,
dessen Kultstätte in Abydos zu einem religiösen Mittelpunkt
des ganzen Landes wird (jährliche Festspiele unter Leitung der
höchsten Beamten). |
Sesostris III. (Senwosret III.)
Das nubische Gebiet zwischen dem 1. und 2. Katarkt wird auf Dauer
besetzt und durch starke Festungsbauten gesichert. Zu Vorderasien
bestehen meist friedliche Beziehungen, Byblos und sein Hinterland
stehen jedoch ganz unter ägyptischem Einfluß. Es besteht
eine straffe, zentrale Verwaltung im Inneren. Sesostris III. beseitigt
das Gaufürstentum. |
| Im Zusammenhang mit dieser
Entwicklung bilden sich neue Formen in der Kunst (Skarabäus,
Uschebti-Figuren in Mumiengestalt, Würfelhocker). Eine besonders
ausdrucksvolle Königsplastik unter Sesostris III. (1878 –
1841) und Amenemhet III. (1844 – 1797) wird hergestellt. |
| Asiatische Sklaven und
Söldner spielen zunehmend eine Rolle. |
| Die Grabanlage "Labyrinth
bei Hawara" entsteht |
| Amenemhet III. (Ammenemes III., Lamares, Amer) |
| Amenemhet IV. |
| Königin Neferusobek (Skemiophris / Sobekneferu) |
| 1785 - 1551 vuZ |
Zweite Zwischenzeit
13.-14. Dynastie |
Die Stabilität des Mittleren Reiches war zum ersten
Mal gefährdet, als das Volk der Hyksos
um 1650 aus Asien einmaschierte und für etwa 100 Jahre die Macht
an sich nahm. Es kommt eine neue Verfallszeit, die 13.
Dynastie mit rasch wechselnden Herrschern, darunter einige
mit asiatischen Namen, daneben Kleinkönige im Delta als 14.
Dynastie. Rückzug aus Nubien, ein selbständiger Staat
mit der Residenz Kerma entsteht. |
| um1650 - um1550 vuZ |
Hyksosherrschaft
15.-17. Dynastie |
Untersuchungen der Etymologie der Herrschernamen
dieses Fremdvolkes kamen zu dem Ergebnis, daß es sich um Namen
handelt, die semitischer und hurritischer Herkunft waren. Vermutlich
handelt es sich bei den Hyksos um Amoriter, Kanaanäer und Churriter.
Trotz der etymologischen Recherchen der Namen konnte eine eindeutige
Identifikation der Hyksosherrscher (und die damit verbundene Chronologie)
bis heute nicht gesichert werden. Ihre Residenz liegt in Avaris, im
Ostdelta, von wo sie außer Ägypten auch Syrien und Palästina
beherrschen. Die Namen der Hyksoskönige (15./16.
Dynastie) und ihrer Beamten erscheinen vor allem auf Skarabäen,
die jetzt zur beliebtesten Amulett-Form werden. Ägypten beginnt,
sich für kulturelle Einflüsse aus Vorderasien zu öffnen.
Die Fremdherrscher werden nominell auch in Oberägypten anerkannt,
wo sich die lokalen Fürsten von Theben (17.
Dynastie) jedoch als legitime Nachfolger der 13.
Dynastie fühlen. |
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Es folgt die offene Auflehnung
gegen den Hyksoskönig Apophis I. durch Sekemenre und seine Söhne
Kamose und Ahmose. Ahmose wird 1551 zum Begründer des Neuen Reiches. |
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