| Zeit
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Aus von Norden
einwandernden indogermanischen Stämmen, der kretischen Kultur
und kulturellen Anteilen aus Kleinasien erwächst die griechische
Kultur mit ihren Stadtstaaten (Polis). |
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Vom Orient werden
übernommen: Getreideanbau, Metallbearbeitung (Kupfer, Bronze,
Eisen), Steinbaukunst, Bau von rechteckigen Wohnhäusern mit Vorhalle
(Megaron), Stadt als Siedlungsform, Waffentypen, und das Alphabet. |
| um 3000
vuZ |
Troja |
Älteste
Burgen von Troja enstehen. Troja I mit Megaronhäusern, Troja
II, das in einer gewaltigen Feuersbrunst untergeht. (historisches
Vorbild des trojanischen Krieges?).
1871 macht Schliemann erste Funde am Hügel Hissarlik am Hellespont
(Dardanellen) |
| um 2500
vuZ |
Kreta |
Anfänge
höherer Kultur auf Kreta, nach dem König Minos benannt
als kretisch-minoische Kultur. Farbenfrohe Keramik. Verwirrender
Bau der Palastanlagen in Knossos und Phaistos (Sage vom Labyrinth
des Stiergottes Minotaurus und vom Ariadnefaden). |
| Handel und
religiöser Austausch mit Ägypten |
| Schrift
Kretas bis heute nicht entziffert. (Linear A) |
| um 1700
vuZ |
Kreta |
Zerstörung
durch Erdbeben und Neubau der kretischen Paläste. Kunsthandwerk
naturalistisch ohne Monumentalität. |
| Naturreligion,
heilige Bezirke und Bäume, Prozessionen und Stierspiele, Überwiegend
weibliche Gottheiten |
| Kretische
Gesandte am Hofe des ägyptischen Neuen Reiches. Ausstrahlung
der minoischen Kultur auf das griechische Festland. |
| um 1700 vuZ |
Griechenland |
Einwanderung der
indogermanischen Frühgriechen, Ausbreitung bis Kreta und Zypern.
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| um 1600 vuZ |
Griechenland |
Schachtgräber von Mykenä
mit Goldbeigaben im minoischen Stil. |
| Verschmelzung mit der Urbevölkerung,
Übernahme vorgriechischer Gottheiten: Athene, Hera, Letho,
Aphrodite, Artemis, Apollo, Hephaistos. (Schwab,
Sagen des klassischen Altertums) |
| Übernahme der kretischen
Schrift. (Linear B) |
| um 1400 vuZ |
Kreta |
Zerstörung der Palaststädte Kretas, Ende
der minoischen Kultur. |
| um 1400 vuZ |
Griechenland |
Hochblüte der frühgriechischen
(mykenischen) Kultur |
| um 1300
vuZ |
Griechenland
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Kriegstechnik:
Streitwagen wird eingeführt |
| Burganlagen
(Mykenä, Löwentor und Tyrins), Monumentalbauten, Kuppelgräber
(Schatzhaus des Atreus in Mykenä) als Totenkult für Herrscher. |
| Vorrangstellung
des Königs von Mykenä |
| Reger Austausch
mit dem Orient, Sizilien, und Nordeuropa (Bernsteinhandel) |
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Troja |
Burg VI / VIIa |
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Griechenland |
Mykenische Fürstensitze:
Akropolis in Athen, Pylos, Orchomenos (in Böotien und Thessalien)
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Geburt und Ausbreitung
des Hellenismus |
| um 1200 vuZ |
Troja / Griechenland |
Illyrische "Seevölker" wandern im
Mittelmeer. Untergang der mykenischen Kultur. Zerstörung von
Troja VIIa, Die Eroberer verschmelzen mit der griechischen Bevölkerung
und gründen neue Staaten: Argos, Sparta, Korinth ((Dorische
Wanderung) |
| um 900 vuZ |
Griechenland
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Der streng geometrische
griechische Vasenstil entsteht. |
| Vorrang des kriegerischen
Adels. |
| Leichenspiele, Religion
der olympischen Götter. Orakel von Dodona uund Delphi. |
| Heldenepen Homers. (erhalten
sind Ilias und Odyssee |
| Besiedelung der Westküste
Kleinasiens (Smyrna und Lesbos). Ionien mit Milet,Ephesus, Chios und
Samos. Doris mit Halikarnassos, Knidos, Rhodos, Kos. Dorisierung Kretas.
Entstehung der Stadtstaaten (Polis) |
| Um 800 vuZ |
Griechenland
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Niedergang
des griechischen Mittelalters, Fehdewesen, Wilkürherrschaft
des Adels, Ruf nach Gerechtigkeit und Ordnung. |
| Dichtung des
Hesiod ( Götterlehre, Lob der Landarbeit) |
| Kriegsflotten
aus Dreiruderern (Trieren, Triremen) |
| um 776 vuZ |
Griechenland |
Beginn der olympischen Spiele. Diese wurden alle
4 Jahre beim Heiligtum des Götterkönigs Zeus in Olympia
(Landschaft Elis) abgehalten. Ausser ihnen gab es Isthmische Spiele
(Korinth), Nemeische Spiele (Nemea bei Korinth), Pytische Spiele
( Delphi) |
| Gesetzgebung Lykurgs im dorischen
Sparta, infolge Neuordnung des Heerwesens. |
| Die Vollbürger Spartas (Spartiaten)
tragen das neugestaltete Kriegswesen. Geburt der Idee des Staates,
der von gleichberechtigten Bürger. |
| Taktik der Phalanx (Walze), einer
grossen und disziplinierten Masse schwerbeffneten Fussvolks. Die
alten Einzelkämpfer unterliegen. |
| seit 754 vuZ |
Griechenland /Sparta
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Neben das
erblichen Königtum treten 5 jährlich gewählte "Ephoren"
als Bürgervertreter.
28 Geronten (Rat der Alten) stehen dem König zu Seite. Spartiaten
können nur begüterte Bürger werden (Oberschicht).
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| Die spartanische
Jugend wird kaserniert und unterliegt hartem miltärischem Drill.
Homoerotische Neigungen während der Kasernierung sind verbreitet
und gelten als militärisch leistungsfördernd. |
| Heloten (politisch
rechtlose Staatssklaven) bewirtschaften das Umland. Perioken (Umwohner
Spartas, keine Vollbürger) treiben Handel und Gewerbe, zahlen
Abgaben und müssen Wehrdienst leisten. |
| Eisengeld
wird eingeführt |
| um 720 vuZ |
Griechenland /Sparta |
Spartiaten unterwerfen das dorische
Messenien ( 1. Messenischer Krieg). Die Besiegten werden zu Heloten.
Ein Aufstand scheitert an den überlegenen spartanischen Kriegsttechniken
(2. Messenischer Krieg) |
| um 750 - 650 vuZ |
Griechenland |
Kolonisation
durch Griechenland im Mittelmeer. (Sizilien, Unteritalien, die meisten
Küstenstädte des Mittelmeers und des schwarzen Meeres. Wichtige
griechische Gründungen: Syrakus, Tarent, Byzanz, Massilia (Marseille),
Kyrene.
Blütezeit Ioniens, lockere Abhängigkeit von den Lydiern. |
| Der phönizische
Handel wird verdrängt ( Ausnahme Karthago). |
Geldwirtschaft
durch Erfindung der Münze in Lydien. Verschuldung des Bauerntums.
Folge: Schuldknechtschaft, Sklavenhandel. |
| ab 740 vuZ |
Griechenland |
Orientalisierender
Kunststil, steinerne Monumentalbauten (Tempelbau, Statuenplastik)
im Isthmusgebiet und in Ionien. |
| Erste deutliche
Hinwendung der Kunst zur Persönlichkeit.Dichtung: Archilochos,
Sappho, Alkaios, Tyrtaios von Sparta, Solon von Athen, Ibykos, Anakreon
u.a. |
| Sogenannte 7
Weise (Philosophen) |
| seit 650 vuZ |
Griechenland |
Ehrgeizige Adlige erheben sich
an der Spitze der Unzufriedenen zu Tyrannen. Beziehungen zu orientalischen
Fürsten (Beispiel Polykrates von Samos zum Pharao Amasis von
Ägypten. |
| um 530 vuZ |
Griechenland |
Zur Vermeidung der Tyrannis erstreben
Adlige Opponenten einen Rechtsstaat freier Bürger. Tyrannenmord
wird sittliche Pflicht und belohnt wie ein olympischer Sieg. |
| Aufschwung des
Weingottes Dyonisos (Bacchus). Griechische Mysterienreligion entsteht
(Geheimkulte), z.B. zu Ehren der Erdgöttin Demeter (Ceres) in
Eleusis, Dadurch soll ein Leben nach dem Tode im Elysium erreicht
werden. Kult des Apollo von Delphi (Forderung nach Reinheit und Masshalten)ist
mit der Orakelerteilung verbunden. |
| Neue Dichtungsgattungen
Tragödie und Komödie entstehen |
| um 585 vuZ |
Griechenland
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Thales
von Milet sagt zum ersten Mal eine Sonnenfinsternis voraus (28.Mai
585). |
| In
Ionien treten erste Philosophen auf. Bedeutende Vertreter der frühen
griechischen Philosophie: Pythagoras, Xenophanes, Heraklit, Parmenides,
Empedokles. |
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Aufstieg Athens
und Spartas |
| 683 vuZ |
Griechenland /Athen |
In Athen hat der Adel
das Königtum zum Jahramt gemacht (Archontat). |
| 621vuZ |
Griechenland /Athen |
Eine
Wirtschaftskrise muss bekämpft werden: Drakon tut dies durch
Gesetze von "drakonischer" Strenge, die nichts fruchten.
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| 594 vuZ |
Griechenland /Athen |
Solon gelingt während
seines Archontats der Wandel durch Schuldenerlass mit Loskauf der
versklavten Bauern. Aufgrund seiner Gesetze wird Solon den 7 Weisen
zugezählt.
Einteilung der Bürgerschaft in 4 Vermögensklassen (Timokratie):Nur
aus der ersten Klasse können die 9 Archonten gewählt werden.
Die Volksversammlung (Ekklesia) bildet einen Ausschuss (Rat der
400), der die Staatsgeschäfte führt. Staatsaufsicht führt
der Staatsgerichtshof (Aeropag) der sich aus gewesenen Archonten
zusammensetzt. |
| 560 vuZ |
Griechenland /Athen |
Peisisstratos
will sich zum Tyrannen machen, scheitert jedoch |
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Griechenland /Athen |
Blütezeit
der archaischen Vasenmalerei. |
| um 534 vuZ |
Griechenland /Athen |
Handelsverbindungen
nach Etrurien und Südrussland. |
| Zurückdrängung des Adels,
Förderung der Bauern |
| um 550 vuZ |
Griechenland /Sparta |
Sparta begründet den Peloponnesischen
Bund und wird zur Vormacht in Griechenland. Zusammen mit Delphi bekämpft
es die Tyrannis. |
| 545 vuZ |
Griechenland /Sparta |
Unterwerfung Ioniens durch die
Perser |
| 514 vuZ |
Griechenland /Athen |
Vertreibung des Hippias, der das
Volk zugunsten der Tyrannen entpolitisieren will. Kleisthenes stellt
die Demokratie wieder her. |
| 508/507 vuZ |
Griechenland /Athen |
Die Lohnarbeiter (Theten) erhalten
Zutritt zur Volksversammlung (Ekklesia) und zum Geschworenengericht
(Helasia). Rat der 500. Personen, die unter dem Verdacht stehen die
Tyrannis anzustreben, können durch das Scherbengericht (Ostrakismos)
10 Jahre aus dem Lande verbannt werden. Der attische Volksstaat wird
massgebende Macht in MIttelgriechenland. |
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Blütezeit
Griechenlands |
| 500 - 338 vuZ |
Griechenland /Athen |
In Zusammenstössen
mit dem persischen Weltreich bleibt Griechenland siegreich. Athen
wird bedeutende Seemacht, tritt geistig und politisch an die Spitze
Griechenlands. (Höhepunkt des Einflusses unter Perikles). Infolge
attischen Vormachtstrebens schwere Auseinadersetzungen mit Sparta
und Korinth (Peloponnesischer Krieg). Die hellenischen Mächte
erschöpfen sich im Kampf zwischen Gewalt und Freiheit. Gegen
Ende dieser Periode gewinnt die makedonische Monarchie die Herrschaft
in Hellas. |
| 500-494 vuZ |
Perserkriege
Athen / Sparta |
495 Ionischer Aufstand gegen die
Perser scheitert. Seesieg der Perser bei Milet. Milet zerstört. |
| 493 In Piräus (Hafen von
Athen) wird eine moderne Flotte zur Abwehr der Perser gebaut. |
| 490 See-Expedition
der Perser gegen Athen. Sieg der Athener bei Marathon. |
| Nach dem
Tode des Darius I. wird Xerxes perischer König. Er rüstet
gegen Griechenland und verbündet sich mit Karthago.
Die Athener verstärken ihre Flotte und setzen Theten als Ruderer
ein, die dadurch Vollbürgerrechte erwerben (Stärkung der
Demokratie). |
| 480 August:
Heldentod des Spartanerkönigs Leonidas mit 300 Spartiaten am
Themopylenpass. Xerxes lässt Athen verbrennen.
480 September: Entscheidender Seesieg der griechischen Flotte bei
Salamis unter dem Athener Themistokles und dem Spartaner Eurybiades.
479 die Perser werden auch zu Lande geschlagen (Platäa) und
müssen sich nach Asien zurückziehen.
477 Gründung des attisch -delischen Seebundes gegen die Perser.
Themistokles wird verbannt und flieht zu den Persern. |
| 464 vuZ |
Griechenland /Athen |
Blütezeit
der Kunst: Chorlyriker Simonides und Pindar, Tragiker Aischylos, Maler
Polygnot. |
| 461vuZ |
Griechenland /Athen
Sparta |
Sparta: Erdbeben, Erhebung der Messenier, Athen sendet Kimon zur Unterstützung.
Athen: Perikles und Ephialtes setzen demokratische Reformen durch
(u.a. Beseitigung der Staatsaufsicht durch den Aeropag). Kimon wird
nach seiner Rückkehr verbannt, das Bündnis mit Sparta gelöst. |
| 454 vuZ |
Griechenland / Athen |
Griechische Flotte in Ägypten
durch die Perser vernichtet, Kimon auf Cypern gefallen. |
| Perikles verhandelt
ein Abkommen das die Ionier faktisch der persischen Oberhoheit entzieht. |
| 448 vuZ |
Griechenland |
Ende der Perserkriege (Kallias-Friede) |