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Zeittafel Universum und Erdgeschichte
Urknall ~13 000 vuZ
 
Erdzeitalter / Jahr vuZ Bezeichnung Entwicklung
Urknall
9 - 20 Milliarden Jahre

(ungenaue Datierung)
Theorien:
allgemeinverständlich
wissenschaftlich
Beginn der Expansion und Abkühlung des Universums. Bildung von Elementen, Gasen. Beginn der Bildung von Galaxien, Sonnen und Planeten
Erdgeschichte Entstehung unseres Sonnensystems  
Hadaikum
4600 Mio - 4000 Mio
  Ständiges Wiederaufschmelzens der Erdkruste mit extrem seltenen bis heute erhaltenen Gesteinen (vorgeologische Zeit)
Archaikum
4000 Mio - 2500 Mio
Exkurs: Plattentektonik Erdkrustenbildung, Plattentektonik die der heutigen noch sehr unähnlich war, (dünnere Kruste und höhere Recycling-Raten), erste anaerobe Einzeller im Meer, Entstehung sauerstoffreicherer Athmosphäre
Proterozoikum
2500 Mio -  540 Mio
Exkurs: Enstehung des Lebens Plattentektonik ähnlich wie heute, aber noch ohne hartteiltragende Fossilien,
Erste Eiszeit, photosyntetisch. tätige Miscroorganismen, Lebewesen mit Zellkern
Erste Wasserpflanzen, erste mehrzellige Tierstämme
Phanerozoikum
540 Mio - 0
  Präkambrium. Eine z.T. recht genaue relative Zeiteinstufung durch Hartteil-Fossilien ist möglich
Paläozoikum Exkurs: Paläobotanik  
540 Mio - 500 Mio Kambrium Bildung von 5 Kontinentalschollen, Tier-Skelettbildung
Bildung vulkanischer Inselbögen, verschied. Gliederfüsser
Einsetzen größerer Meeresbodenspreizung, erste Kopffüßer

500 Mio - 440 Mio

Ordovizium

Kaledonische Gebirgsbildung, erste Wirbeltiere
Weltweite Gebirgsbildung, Zunahme der Muschelarten
Meeresvulkanismus, formenreiche Brachiopoden

440 Mio - 410 Mio

Silur

Starker Vulkanismus, erste Grossalgen, erste Fische
Ardennische Gebirgsbildung, erste Landpflanzen

410 Mio - 360 Mio

Devon

Weiträumige Meeresüberflutungen, Psylophiten-Flora
Trocken-heiß, Grosse Formenvielfalt bei Sporenpflanzen
Erste Festland-Wirbeltiere, Fluginsekten, Samenpflanzen

360 Mio - 290 Mio

Karbon

Feucht-warm, verbreitet Kohlenbildung, erste Reptilien
Faltengebirge, erste Verlandungen, erste Nadelbäume
290 Mio - 250 Mio

Perm

 

Rotliegendes, 290-270 Mio

Trocken-warm, Entstehung großer Salzlager, Wüsten

Zechstein, 270-250 Mio

Ausweitung des Urmittelmeeres, Kupferschieferflora
Mesozoikum    
250 Mio - 210 Mio Trias  
 

Buntsandstein, 250-243Mio

Weiträumiger Erguss von Basalten, viele neue Tierformen
 

Muschelkalk, 243-230 Mio

Trocken-warm, starker Vulkanismus, Riffbildung
 

Keuper, 230-210 Mio

Faltengebirge, erste Flugsuarier, Säugetiervorformen
210 Mio - 140 Mio

Jura

 

Lias, 210-184 Mio

Beginnendes Auseinanderdriften der Festlandblöcke

Dogger, 184-160 Mio

Flachmeere, frühe Säugetiere, erste Bedecktsamer

Malm, 160-140 Mio

Wüstenbildung, Blütezeit der Dinosaurier, erste Vögel
140 Mio -   66 Mio

Kreide

 
 

Unterkreide, 140 -97 Mio

Zerfall des Südkontinents Gondwana, erste Beuteltiere
 

Oberkreide, 97 -66 Mio

Faltengebirgsbildung, Dinosaurier, Gräser, Laubbäume
Känozoikum    
66 Mio - 1,7 Mio

Tertiär

 
 

Paläozän, 66-55 Mio

Trockenklima, Südamerika isoliert, Alpenauffaltung
 

Eozän, 55-36 Mio

Feuchtwarm, erste Meeressäuger, Tropenwälder
 

Oligozän,36-24 Mio

Viele neue Säugetiere, Savannenbildung
 

Miozän, 55-36 Mio

Versteppung, Braunekohlebildung in Europa, Primaten
 

Pliozän, 5-1,7 Mio

Kühles Klima, Auffaltung des Himalaya u.a.
1,7 Mio -10 000

Quartär

 
 

Pleistozän, 1,7 Mio-10000

Eiszeiten, Entwicklung des Menschen,
Australopithecine, Homo erectus, Sinantropus, Neandertaler (beginnend vor ca. 1 Mio Jahren)
 

Holozän, 10000-heute

Erwärmung, Entwicklung der heutigen Florenprovinzen
     
     
   

Anmerkung
Das Phanerozoikum wird schon seit dem 19. Jahrhundert in die Ären Paläozoikum, Mesozoikum und Känozoikum unterteilt, die sich in der Grundzusammensetzung ihrer marinen Faunen grundlegend unterscheiden. Sie werden durch geologisch relativ kurze Zeiträume (0,5-1 Ma) des Massenaussterbens v.a. von Tierarten, -gattungen, -familien und gar höheren Taxa voneinander getrennt.
Kleinere Zeiteinheiten wie Kambrium, Jura, Kreide usw., wurden schon im 19. Jahrhundert anhand der typischen Fossilien definiert. Die Systeme werden wiederum in Serien, diese in Stufen, und diese in Zonen unterteilt.
Das relative Zeitgerüst für das Phanerozoikum beruht auf den Prinzipien der Biostratigraphie, der Abfolge von Leitfossilien und somit der grundsätzlich (meist) nicht reversiblen Evolution von Organismen.
Absolute Zeitangaben für das Alter von Gesteinen sind erst seit einigen Jahrzehnten mit Hilfe der radiometrischen Methoden möglich, durch die Zerfallsreihen radioaktiver Isotope in Mineralen. Heute jedoch noch Fehlertoleranzen (ab 1 %).

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