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Gilgamesch
Epos und Erläuterungen

Glossar

Hauptgottheiten
Anu:
Himmelsgott
Adad: Wettergott
Ea: Gott des Süßwassers
Ischtar: Muttergöttin /Liebesgöttin
Marduk: Gott der Weisheit und der Beschwörungskunst
Enlil: Länderherr
Sin: Mondgott
Schamasch: Sonnengott

Alphabetisches Verzeichnis
Ad/Adad:
Wettergott
Aja: Gemahlin des obersten Sonnengottes Anu
Amar: Ein Sonnengott
Anu:  oberster Gott der Sumerer zur Zeit des Gilgamesch
Aruru: Göttin, die erschafft, was Anu erdenkt
Assurbanipal: Regierungszeit vermutlich 669-627 vuZ. Er war der letzte große Herrscher Assyriens und erbte ein riesiges Königreich, das sich vom heutigen Nordägypten bis Persien

 

Assurbanipal Löwenjagd

erstreckte. Er hatte 652 vuZ sein Herrschaftsgebiet so weit ausgedehnt, dass es das heutige Südägypten und Westanatolien mit einschloss. Seine Herrschaftszeit gilt als der Höhepunkt der assyrischen Kultur. Er gehörte zu den wenigen antiken Herrschern des Nahen Ostens, die des Lesens und Schreibens kundig waren. Als erster ließ er durch Gelehrte in Ninive eine bedeutende Sammlung von Keilschriftentafeln zusammentragen; sie umfasste ca.  95 % wirtschaftliche Texte (Steuereinnahmen, Abrechnung usw.) der Rest waren kultische, didaktische (Keilschrift) und literarische Texte.



Babylonische Sprache: Die babylonische Sprache ist die älteste semitische Sprache. Sie wurde in Mesopotamien (heute Irak) vom 3. Jahrtausend bis etwa 200 vuZ geschrieben und gesprochen und ist auch unter dem Namen Akkadisch bekannt. Sie löste das Sumerische  (eine der ältesten geschriebenen Sprachen der Menschheit) ab, nachdem der semitische Herrscher Sargon der Große (Regierungszeit 2335-2279 vuZ) das Gebiet erobert und die Akkad-Dynastie gegründet hatte.
Babylonische Götter: Die Schätzungen ergaben, dass es zwischen 1000 und 3000 Götter allein in Sumer, Babylonien und Assyrien gab. Dadurch, daß sie über einen so langen Zeitraum verehrt wurden, haben fast alle Götter einen sumerischen und einen babylonisch-assyrischen Namen.
Chumbaba [=Chuwawa]: Der Vogel mit Ohren, wird von Gott Enlil als Wächter des Zedernwaldes im Libanon eingesetzt. Gilgamesch und Enkidu töteten ihn gemeinsam.
Doppelstunde: Wegmaß ca. 10,8 km
Ea (sumerisch Enki, Herr des Unten): Gott des unterirdischen Süßwasserozeans, der Weisheit und des Rates, der Magie und Kunstfertigkeit. Marduk galt als sein Sohn. Kultstadt des Ea war die Stadt Eridu in Südbabylonien.
 
Ea / Enki
Gott des Süßwassers
Enkidu (Mann der guten Erde): Er wird als Gegenspieler von Gilgamesch erschaffen. Anu hat ihn "erdacht" und Anruru hat ihn als Wilderer, mit dichtbehaartem Körper, mit den Tieren lebend, "erschaffen". Durch den Geschlechtsverkehr mit einer Schamkat wird er jedoch kultiviert. Nach einem unentschieden endenden Kampf mit Gilgamesch wird Enkidu sein engster Gefährte. Sie töten gemeinsam Chumbaba und den Himmelsstier, den die gekränkte Göttin Ischtar auf Gilgamesch ansetzte. Als Strafe beschließen daraufhin die Götter den Tod Enkidus.
Enlil (Herr des Sturmes") Beherrscher des Raumes zwischen Himmel und Erde und der Erde selbst. Er erschuf aus dem erschlagenen Chaosungeheuer die Welt.
Enmerkar
ist vermutlich identisch mit dem biblischen Nimrod und gilt als Gründer von Uruk.
Epos: Geschichtliches, Literatur, Inhalt
Gilgamesch: Sagenhafter König um 2750 - 2600 vuZ (zu zwei Drittel Gott, zu einem Drittel Mensch). Zentralfigur des Epos Gilgamesch. Nach den Überlieferungen ein tyrannischer Herrscher über den sumerischen Stadtstaat Uruk (als Erech in der Bibel bekannt, heute die Ruinenstätte Warka im Irak). 
Nach der Sage wurde er durch Jungfernzeugung von Ninsun, König Enmerkars einziger Tochter, geboren und auf dem Euphrat ausgesetzt. Seine Untertanen bewundern und fürchten ihn und seine tyrannische Willkür:
Hochkulturen Mesopotamiens 
Hethiter: s. Hochkulturen Mesopotamiens
Himmelsstier: Der Stierkult scheint aus Indien zu stammen; bereits

Himmelsstier

~5000 vuZ nennen die Veden Heilige Kühe. Der Himmelsstier wird im Gilgamesch-Epos und in der Enlil-Sage auf sumerischen Tontafeln mehrfach erwähnt. Der Name der Stadt Ur oder Uruk in Mesopotamien bezieht sich unmittelbar auf den Stier (Ur = Auer). Man hat dort zahlreiche antike Stierdarstellungen gefunden, die auf eine Verehrung des Rindes hinweisen.
Irkalla: Unterweltgottheit
Irnini: Sumerischer Name Ischtars, wie auch Innin, die ältere Form "Inanna" wird als "Herrin des Himmels" gedeutet.
Ischchara: Eine Göttin, der Ischtar verwandt. Es ist hier von der „heiligen Hochzeit“ die Rede, die der Stadtfürst von Zeit zu Zeit mit einer Priesterin oder einer noch unberührten Frau als Vertreterin der Göttin feierte, um dem Land die Fruchtbarkeit zu erhalten.
Ischtar: Die älteste Namensform der Göttin Ischtar ist möglicherweise vorsumerisch und lautete Innin. Die im späten 4. Jt. v. Chr. in Südmesopotamien eingewanderten Sumerer,  übernahmen den Namen der Großen Göttin in ihre eigene Sprache und deuteten ihn volksethymologisch als (N)in-an-na,

 

Inanna /Ischtar
Muttergöttin /Liebesgöttin

"Herrin des Himmels". Daraus entstand die bekannte Namensform Inanna. Sie ist die Hauptgöttin der Babylonier und Assyrer. Ischtar entspricht der Astarte, (griechisch-römischer Name für Aschtoret, phönikische Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit). In allen Teilen der altsemitischen Welt erscheint sie unter den verschiedensten Bezeichnungen. So hieß sie in Arabien Athtar, in Abyssinien (heute Äthiopien) Astar und in Kanaan und Israel Ashtart. Über ihr Geschlecht gibt es unterschiedliche Berichte. Ischtar von Erech (in Babylonien) wurde als Göttin in Verbindung mit dem Abendstern

Ischtar-Tor
Ethnologisches Museum, Berlin

verehrt, während Ischtar von Akkad (auch in Babylonien) ein Gott war, der mit dem Morgenstern gleichgesetzt wurde. Als Göttin war Ischtar die Große Mutter, Fruchtbarkeitsgöttin und Himmelskönigin. Andererseits wurden ihr zerstörerische Eigenschaften zugeschrieben: Sie galt, besonders bei den Assyrern, als Göttin der Jagd und des Krieges und wurde mit Schwert, Bogen und Pfeilen im Köcher dargestellt.
Bei den Babyloniern war sie eindeutig die Muttergöttin. Dargestellt wurde sie entweder nackt und mit großen Brüsten oder als Mutter mit einem Kind an der Brust. Als Liebesgöttin brachte sie vielen ihrer Liebhaber die Vernichtung, von denen ihr Gatte Tammus, das babylonische Gegenstück zu Adonis, der berühmteste war.Im Gilgmesch-Epos (Schluss der 6.Tafel) wird Ischtar schroff kritisiert:
Itar: eine Göttin
jus primae noctis : Gilgamesch nahm das jus primae noctis für sich in Anspruch; die Männer in Uruk mussten ihm dann ihre Häuser offen halten.
Kappi: = mein Flügel
Kor: 1 Kor = 1.500 Liter
Lugalbanda: Sohn des Enmerkar. Nach der sumerischen Königsliste war er der dritte König der ersten Dynastie von Uruk (um 2600 v.Chr.). Er ist auch Kriegsgott und Gemahl von Ninsun, aber in einigen Mythen nicht Vater des Gilgamesch sondern sein Schutzgott. In einigen sumerischen Texten gilt er als Vater des Gilgamesch.
Mach: Sumerischer Name für die Muttergöttin und Herrin der Götter.
Mammetum: "Die Winterliche", eine der Götinnen der Unterwelt.
Marduk, sumerisch: samar-utuk, "Jungstier des Sonengottes" / Asariluchi, Gott der Weisheit und der Beschwörungskunst; biblisch wahrscheinlich Merodach, Stadtgott von BabylonReichsgott. Marduk als Sohn Enkis war zunächst in Eridu beheimatet. Oder aber er verschmolz mit dem dort ansässigen Gott Asalluhi, ehe er nach Babylon kam und dort zum Stadt- und später Reichsgott, um 1700 vuZ (unter Hammurapi) aufstieg. In der Beschwörungsliteratur sind davon noch Spuren zu finden, wenn Marduk-Asalluhi und sein "Vater" Enki-Ea den Beschwörer unterstützen. Eridu war die Stadt Enkis, des Gottes der Weisheit und Herrn der Magie.
Marduk wurde schon Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. in Keilschrifttexten genannt. Aber erst in der Zeit nach 1900 v. Chr. und besonders beginnend mit der Regierung Hammurabis war er der Gott Babylons. Die Weltschöpfungserzählung (Enuma elisch = "Als da oben") erklärt auf theologisch-mythologischem Wege den Aufstieg Marduks zum obersten Gott in Babylonien.
Marduks Haupttempel in Babylon hiess E-Sagila "Haus, das den Kopf (zum Himmel) erhebt". Im 1. Jahrtausend v. Chr. muss er ein monumentales, glänzendes Gebäude gewesen sein. Nebukadnezar II. (604-562 v. Chr.) liess in einer Inschrift festhalten, dass er die innerste Zella des Tempel überreich ausschmückte. Die Wände waren mit Gold verkleidet, so dass der Raum wie die Sonne leuchtete.
Marduks Symbol war das mythische Wesen Schlangendrache (musch-huschu = die "furchterregende Schlange").
Nergal: Herrscher der Unterwelt (Mars)
Nimrod: Figur aus der Bibel (AT/ Genesis 10, 8-9), “der erste, der Macht gewann auf Erden" und “gewaltiger Jäger vor dem Herrn". Er war der Sohn des Ham und Enkelsohn des Noah und der mythische Begründer eines Reiches, zu dem auch große Teile des südlichen Mesopotamiens gehörten. 
Nin-Asu: Eine Totengottheit
Ningal: die große Dame
Ninsun: Göttin der Wildkuh, Tochter Enmerkars, Mutter des Gilgamesch.
Ninurta (sumerisch: "Herr der Erde"): Gott der Fruchtbarkeit. Sohn des Enlil:"der Bauer seines Vaters Enlil", später auch Kriegsgott (Sirius), der Babylonien vor den Bergvölkern schützen sollte. Gemahlin: Heilgöttin Gula (Baba), eigentlich Gemahlin des
Ningirsu , dem er gleichgesetzt wurde.
Schamkat (altbabylonisch): Priesterin, Tempeldienerin. Die Übersetzungen "Hure", "Dirne", "Prostituierte" wecken heutzutage falsche Assoziationen. Am Geschlechtsverkehr mit einer Schamkat ist nichts Anrüchiges. So gibt es auch die "heilige Hochzeit", die der Stadtfürst von Zeit zu Zeit mit einer Priesterin oder in Wahrnehmung des "jus primae noctis" mit einer noch unberührten jungen Frau als Vertreterin der Göttin feierte, um dem Land die Fruchtbarkeit zu erhalten. Wie die Figur des Enkidu zeigt, bedeutet der Geschlechtsverkehr mit der Schamkat auch ein zivilisierender, weihvoller Akt.
Tempeldienerinnen sind Klassen babylonischer Priesterinnen: Gottesbräute, Geweihte, Gottestöchter ...
Schamasch : Sonnengott, wird im Gegensatz

 


Schamasch, Sonnengott

zu seinem Grossvater Enlil gern als gütig und gerecht dargestellt.
Sin: Mondgott, Fruchtbarkeitsgott, Stadtgott von Ur, Sohn des Enlil. Seine Gattin ist Ningal, ihre Kinder sind Amar, Itar undAdad.
Sin-leqe-unnini (Sinleke-unini, ~12.Jh.v.Chr.): Stammvater einer späteren Priesterfamilie in Uruk. Mutmaßlicher Verfasser der 12 Tafeln des Gilgamesch-Epos.
Sumerer [sumerisch: Ki-engir / akkadisch: Shumerum ]: Ein Volk, das sich ca. 3500 vuZ am Euphrat nahe des Persischen Golfes ansiedelte und dort anderthalb

 

Urkrieger Mesopotamien

Jahrtausende die Herrschaft ausübte. Die Geschichte der Sumerer wurde überwiegend aus Tontafeln, die in Keilschrift geschrieben sind, rekonstruiert.
Tempeloblaten: eine Tempeldienerklasse, deren Angehörige z.T. von den Eltern der Gottheit geweiht wurden.
Ulai Fluß: (Karun)
Ut-napischtim: Ziusudra (sumerisch: "Leben ferner Tage") =Atrachasis = (griech.) Xisutros, Sisutros]: sumerischer König, welcher in der sumerisch-babylonischen Tradition als letzter König von Schuruppak vor der Sintflut galt. Er soll durch die Hilfe des Gottes Enki die Sintflut überlebt haben.
Ur (heute die Ruinenstätte Tell Mukajir, 150 Kilometer westlich von Basra (Irak), südlich vom Euphrat):
sumerische Stadt in Süd-Mesopotamien. Die Lage mit Verbindung zum Meer bot der Stadt Ur gute Voraussetzungen zur Entwicklung des Handels.
Ur war das Zentrum der Verehrung des sumerischen Mondgottes Nanna (babylonischer Gott Sin). Die große Zikkurat für Nanna ist der besterhaltene Tempelturm Mesopotamiens. Im biblischen “Ur in Chaldäa" lebten die Chaldäer, die sich um 900 vuZ angesiedelt hatten. Die Genesis (1, 28, 31) bezeichnet Ur als die Heimat Abrahams. Ur war eine der ersten dörflichen Siedlungen, die (etwa 4000 vuZ) von den so genannten ubaidianischen Einwohnern von Sumer gegründet wurden.
Uruk: sumerischer Stadtstaat, in der Bibel Erech benannt, heute die Ruinenstätte Warka im Irak, um 3000 vuZ Zentrum der sumerischen Kultur, 56 Kilometer nordwestlich von Ur. Lag im Altertum am Euphrat, heute ~20 km von seinem Nordufer entfernt bei el-Chidr in der Wüste.
Uruk war bereits seit etwa 4000 vuZ besiedelt. Zwischen 3500 und 3100 vuZ (der so genannten Uruk­Zeit) bestand dort eine Kultur, die eine charakteristische Keramik herstellte. Die so genannten Glockentöpfe aus Uruk waren nicht nur in ganz Sumer (Südirak) verbreitet, sondern wurden auch im Iran und in Syrien gefunden. In der zweiten Hälfte dieser Epoche begann man monumentale Tempelanlagen mit Ziegelsäulen und geometrischen Tonstiftmosaiken zu errichten und entwickelte ein System von Bildzeichen (Piktogramme), das als älteste nachgewiesene Schrift gilt. Daraus entstand die sumerische Keilschrift.
In sumerischer Zeit, seit Beginn des 3. Jahrtausends vuZ, war Uruk ein wichtiger Stadtstaat Sumers und als Kultzentrum der obersten Gottheit Anu auch ein religiöser Mittelpunkt des Reiches. Bedeutende Bauwerke der etwa kreisförmigen Stadt mit neun Kilometer langer Stadtmauer waren u. a. der Anu­Schrein, der weiße Anu­Tempel, die große Anlage des Eanna­Tempelbezirks, die Archive und eine Ziggurat.
Zedernwald: Nach der altbabylonischen Fassung des Gilgamesch-Epos lag der Zedernwald im Libanon. Die Wegstrecke von Uruk wäre 3 mal 50 Doppelstunden = rund 1600 km, was der Wirklichkeit bei Annahme des üblichen Weges über Syrien etwa entspricht. Für Sin-leqe-unnini stellte der Libanon nur ein Zwischenziel auf dem langen Marsch der Freunde (Gilgamesch und Enkidu) dar.
Zikkurat: Monumentale Tempelform im alten Mesopotamien. Zikkurats wurden seit dem 4. Jahrtausend vuZ aus ungebrannten, luftgetrockneten Lehmziegeln errichtet und anschließend mit gebrannten, oft farbig glasierten Ziegeln verkleidet. Sie bestanden aus mehreren abgestuften quadratischen oder rechteckigen Plattformen, die zu einem kleinen Tempel oder Heiligtum führten.

Die berühmteste Zikkurat war der Tempelturm von Etemenanki, bekannt als Turm zu Babel, am Tempel des Gottes Marduk in Babylon, der von König Nabopolassar (625-605 vuZ) und seinem Sohn Nebukadnezar II. wieder aufgebaut wurde. Die größten Ruinen sind die der Elamite-Zikkurat in Choga Zambil Dur Untash (Iran), (3. Jahrhundert vuZ), die eine Grundfläche von 102 m im Geviert besitzen. Die am besten erhaltenen Ruinen findet man bei der Zikkurat von Nanna in Ur, die von Ur-Nammu (2113-2095 vuZ), dem ersten König der 3. Dynastie von Ur, und seinem Sohn Shulgi (2095-2047 vuZ) erbaut und von Nabonidus (556-539 vuZ), dem letzten babylonischen König vor der persischen Eroberung von Mesopotamien, vollständig umgestaltet wurde.