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Hierarchie im Alten Reich

In den Pyramiden spiegelt sich der streng zentralistische und hierarchisch gestufte Aufbau des Staates, mit dem König (Pharao = „das größte Haus“ oder „Haus Gottes“) und seinen nächsten Angehörigen an der Spitze. Der Pharao wird häufig mit einer Krone dargestellt, die sich aus der weißen Krone Oberägyptens und der roten Krone Unterägyptens zusammensetzt. An der Krone befestigt ist die Uräus-Schlange (für Unterägypten) und ein Nekhbet-Geier (für Oberägypen).Die Stelle des obersten Ministers (Wesir) wird zunächst nur mit Prinzen besetzt. Er ist zugleich oberste Instanz für die Rechtsprechung. Ein eigener Priesterstand existiert noch nicht, und die Verwaltung der Provinz erfolgt nicht mehr durch Gaufürsten sondern durch die Leiter der königlichen Domänen, in denen die Steuerabgaben (Korn und Vieh, keine Geldwirtschaft) aufbewahrt werden. Sklaverei ist nicht belegt; Gewaltige Bauleistungen, Abbau von Bodenschätzen und Kriegszüge werden durch Dienstverpflichtung eines großen Teiles der Bevölkerung ermöglicht. In der Religion tritt der Sonnengott Re (Ra) in den Vordergrund. Der König nimmt den neuen Titel „Sohn des Re“ an und benutzt als Thronnamen in der Regel eine Aussage über diesen Gott. Die Totengebete richten sich vor allem an den Gott Anubis. Er ist für die Einbalsamierung des Körpers zuständig ist, die jetzt zur vollendeten Technik der Mumifizierung vervollkommnet wird. Die strenge Ausrichtung der Pyramiden und ihrer Eingänge nach Norden weist auf die Vorstellung eines Jenseits am Himmel, unter den niemals untergehenden Sternen in der Nähe des Himmelspols.