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Paläozoikum:
Karbon
In Folge einer plötzlichen und formenreichen
Entfaltung der Pflanzenwelt in feuchtwarmem Klima bilden sich in dieser
Periode Steinkohlenformationen. Es stellen sich erste Samenpflanzen ein.
Um den ganzen Erdball erstreckt sich eine Zone der Kohlenbildung in Folge
der biologischen, klimatischen und tektonischen Vorgänge. Zum Ende
der Periode wird es trockener, auf der Südhalbkugel kühler.
Es erscheinen die ersten Reptilien. Insekten erobern den Luftraum. Marine-Lebenwesen
sind Cephalopoden (Kopffüssler), Korallen und Brachiopoden. In mehreren
Faltungsphasen entstehen in Eurasien und Nordamerika Kettengebirge, die
für die Entstehung der Kohlelagerstätten verantwortlich sind.
Die Stümpfe der meisten mitteleuropäischen Gebirge sind Relikte
dieser Gebirgsbildung.
Karbon
Zeit: vor 360 Millionen Jahren
Das Antlitz der Erde im Karbon
Gondwana wandert Richtung Äquator. Im Oberkarbon kollidiert sie
mit dem
Euroamerikanischen Kontinent und verursacht dabei die sogenannte variszische
Gebirgsbildung: Schwarzwald, Harz, Vogesen und der Hunsrück entstehen.
Der nächste
Superkontinent, Pangäa, ist im Entstehen begriffen.
Leben im Karbon
Auf der Erde entstehen die Sümpfe, aus denen später die großen
Steinkohlevorkommen
resultieren. Riesige Bäume, Schachtelhalme, Farne, Bärlab und
Rieseninsekten (Libellen aber
auch schon Insekten mit faltbaren Flügeln), sowie Amphibien prägen
das Bild auf dem Land.
Im Meer sind es immer noch die Armfüßer, die vorherrschen.
Im Perm gibt es keine großen
Revolutionen, nur eine Weiterentwicklung des schon Bestehenden.
Am Ende des Karbons steht die Permokarbone Vereisung mit einem weiteren
Massenaussterben.
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