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Paläozoikum: Silur

Eine stark vulkanische Periode. Es entsteht die Gebirgskette der Kaledoniden. Der Anteil der Kalke nimmt weiterhin zu, die Bedeutung der Schiefer geht weiterhin zurück. In den günstigen Lebensbedingungen der Meeren bilden sich die ersten Korallenriffe (Gotland). Neben den immer noch bestimmenden Grabtoliden werden erste Panzerfische und Landpflanzen festgestellt. Das Klima ist überwiegend warm. In den Anden und in Südafrika sind Spuren von Vergletscherungen überliefert.

Silur
Zeit: vor 440 Millionen Jahren

Das Antlitz der Erde im Silur
Gondwana ist endgültig am Südpol angekommen. Baltica und Laurentia kollidieren auf
Äquatorbasis, es kommt zur Gebirgsbildung der Appalachen in Amerika und der
Kalledoniden in Norwegen. Man spricht von der Caledonischen Gebirgsbildung.
Leben im Silur
Erneut kommt es zur adaptiven Radiation. Kopffüßer sind die beherrschenden Organismen.
Sie bilden ein ausdifferenziertes Kammersystem aus, das es ihnen erlaubt durch Gasaustausch
in den Kammern ihrer Schale auf- und abzusteigen.
Auch die Korallen gewinnen zunehmend an Bedeutung, ebenso Seelilien (Armfüßer).
Das Leben erobert die Kontinente
Im Silur treten die ersten Landpflanzen auf. Sie mussten folgende Dinge entwickeln, um dort
zu überleben:
- stabiler Stiel gegen Wind und Wetter
- Wurzelsystem, um Nährstoffe aus dem Boden zu ziehen
- Leitsystem, das die Nährstoffe aus dem Boden in sämtliche Teile der Pflanze transportiert
Diese Pflanzen waren allerdings noch ans Wasser gebunden, also nur in Küstennähe zu
finden.