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Paläozoikum:
Ordovizium
Die Gesteine zeigen, auch in Folge von Kalkabscheidungen, eine
größere Mannigfaltigkeit. Besonders in der Arktis entwickeln
sich kalkschalige Tiere. Im übrigen sind die vorherrschenden Gesteine
Schiefer und Sandsteine. In der Tierwelt kommen große Massen von
seegrasartigen Tierchen (Grabtolithen) vor. Die wirbellose Fauna zeigt
eine starke Entwicklung. Die ersten Wirbeltiere, kieferlose Fischvorläufer
(Agnathen), erscheinen. Das Klima ist warm und feucht. Bemerkenswerte
Gebirgsbildungen sind die Entstehung die Apalachen und Gebirgszüge
durch Magma aus den Meereströgen.
Ordovizium
Zeit: vor 505 Millionen Jahren
Das Antlitz der Erde im Ordovizium
Gondwana wandert weiter in Richtung Südpol, Baltica und Laurentia
nähern sich an. Es
findet eine weitere große Vereisungswelle statt. Die Vereisung ist
ein sich selbst
verstärkender Prozess: Das Eis hat eine hohe Rückstrahlkraft,
wirft also einen großen Teil der
Sonnenstrahlen wieder ins All zurück und trägt so zur weiteren
Abkühlung bei.
Leben im Ordovizium
Trilobithen sind nicht mehr so häufig wie im Kambrium. Führend
werden die Kopffüßer,
Verwandte der bekannten Ammoniten. Durch sogenannte adaptive Radiation
entstehen viele
neue Arten im marinen Bereich.
Am Ende des Ordoviziums kommt es zu einem großen Massenaussterben,
bei dem 60-70%
der Arten und einige Tierstämme aussterben.
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