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Hadaikum 4600 - 4000 Mio Jahre
Die Erde gewinnt ihr erstes Gesicht
Erde und Sonnensystem dürften etwa 4,6 Mrd. Jahre alt sein. Eine
wahrscheinliche Hypothese besagt, daß die Erdmaterie sich von der
Materie der Ursonne gelöst hat und als glühender Nebel um die
Sonne zu rotieren begann. Der Nebel kühlte ab, der interplanetarische
Staub verfestigte sich, das System nimmt eine rundliche Form an. Dabei
werden Wasserstoff, Helium und Kohlensäuregase aus dem System frei.
Durch Fotodissoziation von Wasserdämpfen in Folge der herrschenden
UV-Strahlung zerfallen Wassermoleküle zu Wasserdämpfen, Wasserstoff
und Sauerstoff. Schalenförmig umgeben sie als Uratmosphäre die
entstehende Erde. Infolge der Verdichtung und radioaktiver Prozesse entsteht
eine Erwärmung. Es werden Stickstoffverbindungen ausgestoßen,
die sich ebenfalls um die Erde gruppieren. Deren Anziehungskraft wird
größer. Die ausgetretenen Gase reagieren mit dem vorhandenen
Gestein und kondensieren teilweise. Es bilden sich Lösungen, Mineralien
und riesige Wasseransammlungen: Das Urmeer. So ähnlich muss sich
die Vorgeschichte der Erde abgespielt haben. Mindestens sind Geologen
und Geophysiker überwiegend dieser Meinung.
Das bis jetzt entdeckte älteste Gestein der Erde ist ein Sediment
aus Grönland (3,8 Mrd. Jahre). Ein 3,6 Mrd. Jahre alter Gneis wurde
in Kanada gefunden.
Exkurs: Gesteine
Exkurs: Plattentektonik
Exkurs: Sauerstoffbildung in der Atmosphäre
Exkurs: Klimatische Veränderungen
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