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Stufenpyramide Sakkara,
Memphis, Pyramiden von Gizeh
Wir haben uns ein Taxi besorgt,
um die Pyramiden von Sakkara zu besichtigen.
IIn der Nähe des heutigen Dorfes Sakkara
erhebt sich als deutliches Wahrzeichen die Stufenpyramide des
Djoser. Sie wird als Stufenpyramide bezeichnet, weil die verwendeten
Steinblöcke sich zu Rücksprüngen verjüngen.
Es handelt sich um die älteste Pyramide und die erhabenste
von weiteren 15 Pyramiden der näheren Umgebung. Hier ist
der erste monumentale Steinbau entstanden, vorher gab es nur
die Ziegelarchitektur. Die Djoser-Pyramide ist von einigen Bauten,
sogenannter Scheinarchitektur, die nicht begehbar ist, umgeben.
Der Übergang von der Lehmziegel- zur Steinarchitektur läßt
sich beim Besichtigen des Geländes gut feststellen. Der
Architekt der Djoser-Pyramide ist Imhotep, dem die Erfindung
der Steinarchitektur zugeschrieben wurde. Den späteren Generationen
galt er als Weiser und wurde in der Spätzeit im Tempel von
Philae wie ein Gott verehrt.
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| Stufenpyramide von Sakkara |
Kamelreiter an der Grenze zwischen Niltal und
Wüste |
Stolz, intelligent und eigensinnig - das Kamel |
Beduinenmädchen bietet durstigen Touristen
Wasser an |
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Scheinarchitektur Detail |
Scheinarchitektur Übersicht |
Vegetationsgrenze Niltal/ Wüste |
~ 3000 vuZ fanden Ober- und Unterägypten
zu einer politischen Einheit zusammen. Es bildete sich an der natürlichen
Nahtstelle zwischen Delta und Niltal die Stadt Memphis, Hauptstadt Ägyptens
in der Zeit des Alten Reiches, zeitweise auch im Mittleren und Neuen Reich.
In den Zeiten, als das politische Zentrum des Landes in Oberägypten
oder im Delta lag, war Memphis stets einer der religiösen Mittelpunkte
des Landes. Viel ist nicht mehr geblieben. Manches versank im Nilschlamm,
die meisten Bauwerke dienten als "Steinbruch" für die Umgebung,
in der Hauptsache für Kairo. Am Rande eines Palmengartens sind die
Statuen von Ramses II., der Alabaster Sphinx, das Balsamierungshaus der
Apis-Stiere und der Hathor-Tempel zu sehen. Die Hathor-Köpfe findet
man allerdings in etwa 60 m Entfernung, wenn man einem kleinen Fußweg
folgt.
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| Spinx von Memphis |
Sarkophag eines Pharaos um 1200 vuZ (Amenhotep
zugeschrieben) |
Transportunternehmen in Memphis |
Frauen backen Fladenbrot für eine Gaststätte |
Einer der Höhepunkte ist für
die meisten Touristen die Besichtigung der Pyramiden von Gizeh, die das
einzige noch aus der Antike vorhandene Weltwunder sind. Heute findet dort
wie an allen ähnlichen Stätten ein ausgedehnter touristischer
Rummel und Nepp statt. Dennoch verfehlen die großartigen baulichen
Leistungen der alten Pharaonen ihren Eindruck auf den Besucher nicht.
Man kann auf Kamelen und Pferden um die Pyramiden herumreiten, was sich
jedoch als finanziell sehr aufwendig erweisen kann. Dies gilt sowohl für
die Grundgebühr als auch für das nachträglich geforderte
Bakschisch. Die monumentalen Grabstätten, noch vor wenigen Jahren
vergleichsweise einsam in der Wüste gelegen, sind heute von dem Moloch
Kairo erreicht worden. Kurz hinter den ältesten Bauwerken der Weltgeschichte
beginnt die Stadt mit ihrem pulsierenden, hier besonders auf Touristen
abgestimmten Leben.
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| Pyramiden von Gizeh |
Gizeh: Pyramide mit Spinx |
Nahe bei den Pyramiden beginnt das Fruchtland |
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Fahrt ins Fayoum
Fahrt mit dem Taxi ins Fayoum, die Hauptstadt ist Medinet Fayoum. Es handelt
sich um eine Semi-Oase, die im Westen vom Qarun See abgeschlossen wird.
Es besteht eine schmale Verbindung zwischen dem Nil und dem 46 m unter dem
Meeresspiegel gelegenen Qarun See. Sie ist von Menschenhand geschaffen und
bringt das Flusswasser in das tieferliegende Gebiet und macht es fruchtbar.
Ein ausgeklügeltes Kanalsystem verteilt das Wasser. Dazu werden immer
wieder Schöpfräder benötigt. Das Restwasser der Oase fließt
dem Qarun-See zu, welcher durch die dauernde Zufuhr an Salzen mit der Zeit
einen ziemlich hohen Salzgehalt erreicht hat. Der See ist flach, war früher
sehr krokodilreich und wird heute als Reservoir der Fischerei benutzt. Aus
dem fruchtbaren Land (ca. 2 Mio Einwohner) wird Kairo zum großen Teil
mit Gemüse und Früchten versorgt. Die Oase kam in den letzten
Jahren durch zunehmende Aktivitäten von Fundamentalisten ins Gerede.
Deshalb werden dort Touristen von Militäreskorten begleitet. Es herrscht
keine Freizügigkeit des Reisens, vielmehr ist man darauf angewiesen,
sich die Ziele genehmigen zu lassen. Wir konnten z.B. die Töpferstadt
Nazla ebenso wenig besuchen wie das Wadi Rayan, ein Naturschutzgebiet am
Ende des Qarun-Sees. Ein vernünftiger Grund konnte uns hierfür
nicht genannt werden. Möglicherweise hätte ein kräftiges
Bakschisch alle Probleme behoben; wir haben jedoch aus grundsätzlichen
Erwägungen davon abgesehen. Solche Willkürlichkeiten trifft man
im übrigen auf allen Straßen wieder, an denen Militär die
Sicherungsaufgaben f ür Touristen zu übernehmen hat.
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Grabbeigaben,
Museum Karanis |
Grabbeigaben,
Museum Karanis |
Krokodilgott Sobek
Museum Karanis |
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Fischer
am Qarun-See |
Impression
vom Qarun-See |
Ferienbungalows? |
Taubenhaus
am Qarun See |
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Schöpfräder
am Bahr Sinuris |
Schöpfräder
am Bahr Sinuris |
Transportmittel Nr. 1 |
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Kairo, Ruhetag
Heute haben wir uns erholt. Im
Hotel wohnte eine ausländische Delegation (Russland). Mit einer
der mitgereisten Damen haben wir lange und interessante Gespräche über
die Verhältnisse und Entwicklung in Russland geführt.
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