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Kairo
Man sollte sich mit einer kleinen Gabe ruhig den Himmel "Geben ist seliger als nehmen" zu verdienen versuchen. Dies wird unter Muslimen besonders am Ramadan praktiziert. Reichere Händler spannen dann Fähnchen oder Tücher über die Strasse unter denen sie am Abend die bedürftigen Mitbürger speisen.

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Die Fähnchen über der Strasse markieren Ramadan-Spender 

Alter Friedhof in Kairo, sogenannte Totenstädte 

Im Friedhof haben arme Menschen ihre Wohnung.  

Grabsteine und Grabhäuser

 

 
Mit solchem Zubehör werden auch Suppen gekocht !! Strassenleben fernab der touristischen Wege    Brot verkaufender Junge  

In der Nacht eine kleine Überraschung: Zwei Kinder haben einen Rauchmelder im Hotel beschädigt. Die Gäste aus 24 Stockwerken und über 700 Zimmern strömten wegen des Feueralarms sehr diszipliniert auf die Strasse. Nach zwei Stunden ist der Spuk vorbei und es kann weiter geschlafen werden.

Kairo, Ruhetag
Weil die ägyptische Kost bereits am ersten Tag Darmprobleme verursachte, haben wir heute einen Ruhetag eingelegt. Immerhin blieb noch Kraft für einen Stadtspaziergang übrig. Bei dieser Gelegenheit soll auf die gute Wirkung von Kohletabletten hingewiesen werden. Vergessen Sie auf keinen Fall, diese in Ihr Reisegepäck aufzunehmen.

Kairo, El Azhar-Moschee, Hussein-Moschee

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Innenhof der El-Azhar-Moschee El Azhar-Moschee Inneres der Moschee Inneres der Moschee
Ausgang der Moschee  Tür an der Moschee  Hussein-Moschee  Inneres der Hussein Moschee 
   
Mohammed-Ali-Moschee (Alabastermoschee) mit Zitadelle Sandsteinbrüche aus deren Material vieles in Kairo erbaut ist     

Heute haben wir die bedeutende El Azhar-Moschee besichtigt, die nach Erdbebenschäden von 1992 komplett neu renoviert wurde. Frauen dürfen die Moschee betreten (Kopftuch). Die Moschee ist von besonderer baulicher Ausgewogenheit. Das die Innenhöfe durchströmende Licht vermittelt ein Gefühl von Reinheit. Es handelt sich bei der El Azhar-Moschee um ein Bauwerk, das 970 von dem fatimidischen Eroberer Gawhar errichtet wurde. Bereits 988 wurde eine Madrasa (Islamische Hochschule) angegliedert, um die ägyptischen Sunniten im schiitischen Denken zu unterweisen. El Hakim bestimmte im Jahr 1005, daß auch naturwissenschafttliche Fächer in den Lehrplan aufzunehmen sind. Somit gehört zur El Azhar-Moschee eine der ältesten Universitäten der Welt.

Unser nächster Besuch galt der Hussein-Moschee, eine der beliebtesten Moscheen von Kairo. Hussein war der vierte und letzte der orthodoxen Kalifen. Er war der Sohn Alis und dieser wiederum der Schwiegersohn des Propheten. 680 wurde er in der Schlacht von Kerbala im Irak getötet. Bei diesem Streit spalteten sich die Schiiten von den Sunniten. Die Schiiten gedenken jährlich des Todes von Hussein mit blutiger Selbstkasteiung. In einem Seitentrakt steht unter einer Mausoleumskuppel der verzierte Sarkophag mit dem Kopf Husseins. Die Kopfreliquie wird noch an sechs weiteren Orten aufgebahrt. Die Gläubigen umschreiten ehrfurchtsvoll das Heiligtum und murmeln ihre Gebete, in denen sie Hussein ihre Wünsche mitteilen. Frauen müssen angemessen gekleidet sein. Sie dürfen nur den östlichen Seiteneingang benutzen; ihnen bleibt ein besonderer Raum im Ostteil des Gebäudes vorbehalten.

Anläßlich des Moscheebesuchs haben wir junge Künstlerinnen kennengelernt, die uns auf ihr Colleg aufmerksam machten. Da die islamische Kunst auf Anweisung des Religionsgründers gar keine oder kaum Bilder enthält, wird auf die italienische und griechische Antike zurückgegriffen. Eigene Ansätze sind jedoch spürbar. Es ist durchaus lohnend, mit den Kunststudenten über ihre Werke zu diskutieren.

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