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Präsentation

There is no business like showbusiness!!

Sie kennen den Gähneffekt bei Urlaubsfotos? Es gibt viele mittelmäßig fotografierte Bilder, die Ihnen etwas bedeuten, den Zuschauer aber nur langweilen! Die tausend Farben machen das Auge blind, sagt Laotse. Bieten Sie lieber 20 Bilder, die gut fotografiert sind (Motiv und Aufnahme müssen stimmen), das läßt sich der Zuschauer gefallen.
Wenn Sie eine Dia-Schau vorbereiten liefern Sie Hintergrundwissen mit. Nichts ist so langweilig, wie nur ein Bild zu sehen, unter dem Hinweis, daß es sich um einen afrikanischen Medizinmann handelt zu dem sonst aber keine Informationen kommt. Kunst entsteht im Auge des Betrachters und sie müssen dafür sorgen, daß sie dort entsteht.

Zeigen Sie Ihre Bilder nur Interessierten! Leute mit Schnupfen läßt man nicht an Blumen riechen!  Wer kein Interesse an Fotos hat, für den ist ihre Vorführung verlorene Liebesmüh. Die Art etwas zu sehen ist von Mensch zu Mensch verschieden und sagt etwas über den Sehenden aus. Kennen Sie die Interessen der Betrachter? Zeigen Sie was ihn interessiert und erklären sie die Hintergründe dazu.

In welcher Form können die Bilder präsentiert werden? Wenn Sie Dias haben, müssen Sie einen Vortrag zusammenstellen oder schon fertig haben. Nichts ist übler, als dies erst tun zu wollen, wenn der liebe Besuch schon im Haus ist. Es muß beiläufig wirken. Nicht die Dias sondern ihr Besuch ist die Hauptsache.
Wenn Sie Papierbilder vorführen und zeigen mehere Bilder auf einer Seite, so sollten sie Farbharmonien (gleiche Farben, Ton in Ton oder ähnliches) vorzeigen. Es sei denn Sie wollten Disharmonie und Schrilles siganlisieren. Bei Seiten wechsel ist auch Farbwechsel günstig (Ermüdung des Auges).

Interessieren sie ihre Zuhörer auch mit Storys über das Entstehen der Bilder und Hintergrundinfos.   Denken sie nur was ich zu dem Bild des kanadischen Grizzlybären immer an Fakten über seine Kraft, sein Gewicht seine Wendigkeit und die grausamen Todesarten erzählen kann, die man durch ihn erleidet. Und den hab ich aus 3 m Distanz fotografiert! Sie gleuben das nicht? Naja, (Augenzwinkern) ein stabiler Zaun war schon noch zwischen uns!

In der Werbung gibt es geheime Verführer. Wenn Sie es schaffen, so ein Verführer zu sein, gelten Sie auch als guter Fotograf.